Desktop-Management bei der Stadt Konstanz

Unterstützung beim Wechsel aufs neue Betriebssystem

| Redakteur: Susanne Ehneß

Durchbruch

Waldemar Schlothauer: „Die Software ist so einfach, dass sie sogar unsere Azubis zuverlässig bedienen können.“
Waldemar Schlothauer: „Die Software ist so einfach, dass sie sogar unsere Azubis zuverlässig bedienen können.“ (Bild: Stadt Konstanz)

War die Bereitstellung von Client Services für die IT und die Endbenutzer bislang wenig planbar und fehleranfällig, so änderte sich dies nun schlagartig. Die IT-Abteilung konnte laut Stadtverwaltung mit den Anwendern jetzt viel einfacher und effektiver kommunizieren.

Zudem sei es erstmals möglich gewesen, den Zeitpunkt einer Installation innerhalb einer vorgegebenen Zeit frei zu wählen und damit ein Stück Selbstbestimmung zurückzugewinnen. „Diese freie Wahl des Zeitpunkts für den Anwender ist für mich ein großer Nutzen“, freut sich der IT-Service-Leiter. „Jetzt können sich die Mitarbeiter beispielsweise in der Mittagspause ein neues Update oder die gewünschte Software aufspielen. Das wird vorher bei uns angefragt und entsprechend vorbereitet, und dann kann der User den Installationszeitpunkt selbst wählen.“

Da die Anwender nun zu jeder Zeit genau informiert seien, was gerade passiert, gebe es deutlich weniger Nachfragen, was wiederum den Service Desk entlaste. Zudem passierten viel weniger Fehler, weil der Enterprise Manager die meisten bekannten Fehlerquellen von vornherein ausschließen könne. Die Kommunikation zwischen IT-Abteilung und Endanwendern sei einfacher geworden, zudem gebe es kaum noch Wartezeiten – weder im Vorfeld noch während des Rollouts.

„Zukünftig wollen wir im Enterprise Manager verschiedene Rolloutpläne haben, je nach Amt und Position, die im Kern aber trotzdem auf demselben SCCM-Paket basieren. So können wir die Anzahl der SCCM-Pakete reduzieren und die Paketierung erheblich vereinfachen“, erläutert Schlothauer.

Er freut sich außerdem darüber, dass die Handhabung des „Enterprise Managers“ so einfach geworden sei, dass er Rollouts auch an seine Azubis delegieren kann. „Wenn man das einmal erklärt bekommt, hat man es sofort verstanden und kann die PCs selbst betanken.“

Die IT-Abteilung spare sich damit eine Menge Zeit, da nun nicht immer wieder kontrolliert werden müsse, ob ein Rollout durchgeführt oder abgebrochen wurde. Auch das wiederholte Anstoßen von Installationen oder Diskussionen mit genervten Anwendern entfielen jetzt. Jeder Nutzer könne nun entscheiden, wann eine notwendige Installation erfolgen soll.

Fazit

Das Tool „Matrix42 Enterprise Manager“ habe die Prozesse beim Desktop-Management optimiert und sorge für ein „reibungsloses Zusammenspiel der IT mit den verschiedenen Ämtern“, sodass auch die Migration auf Windows 7 und Office 2010 erfolgreich verlief.

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