Desktop-Management bei der Stadt Konstanz

Unterstützung beim Wechsel aufs neue Betriebssystem

| Redakteur: Susanne Ehneß

Rathaus der Stadt Konstanz
Rathaus der Stadt Konstanz (Bild: Stadt Konstanz)

Die Stadt Konstanz schaffte sich neue PCs an und packte auch gleich die Migration auf Windows 7 und Office 2010 an. Der Rollout mittels Microsofts SCCM klappte allerdings nicht so reibungslos und schnell wie erwartet.

Bei der Stadtverwaltung Konstanz stand im Sommer 2011 ein Neustart auf dem Programm. Bei rund 230 PCs liefen die Leasingverträge aus, und parallel zum Computerwechsel sollte die Migration auf Windows 7 und Office 2010 angepackt werden. Da ein Rahmenvertrag mit Microsoft bestand, sollte dieser Wechsel mithilfe des „System Center Configuration Managers“ (SCCM) stattfinden. Dieses Vorhaben erwies sich allerdings als schwierig und wenig zielführend.

„Wir haben knapp 860 Clients sowie 250 virtuelle Maschinen im Einsatz, von denen im Sommer 2011 etwa ein Viertel mit einem neuen Betriebssystem und verschiedenen Software-Paketen betankt werden musste“, erklärt Waldemar Schlothauer, Leiter Benutzerservice Center bei der Stadt Konstanz. Er und seine Kollegin Sabine Titlbach arbeiten in der IT-Abteilung des Hauptamts und sind verantwortlich dafür, dass die Computer in der Verwaltung reibungslos, Richtlinien-konform und zur Zufriedenheit der Anwender arbeiten.

Selbsthilfe statt Schulung

Die Migration mithilfe des SCCM erwies sich als schwierig. Während Schlothauer und Titlbach mit der Fernwartung zufrieden waren, gab es bei der Softwareverteilung „massive Schwierigkeiten“, erinnert sich Schlothauer. Die SCCM-Konsole erwies sich als unübersichtlich für das ungeschulte Auge, zudem musste der Rollout diverser Pakete mehrfach angestoßen werden. Dies habe zu „Verzögerungen, Fehlern und Verwirrung“ geführt. Weiterer Stolperstein: Für Schulungen gab es weder Zeit noch Budget.

Aus der Not heraus versuchten die zehn Mitarbeiter, eine eigene Lösung zu finden, stießen mit selbsterstellten Skripten und auf eMail basierender Anwenderkommunikation jedoch bald an ihre Grenzen.

Der Leiter der städtischen IT-Abteilung, Siegfried Ehrlinspiel, wandte sich daraufhin an das Consulting-Unternehmen TAP Desktop Solutions. Im März 2012 wurden daraufhin Einsatzszenarien des „Matrix42 Enterprise Managers“ vorgeführt, und bei der Stadt zeigte man sich überzeugt von der Prozessoptimierung von Microsofts SCCM.

Nach einigen Tests wurde im Mai 2012 der „Enterprise Manager“ dann eingeführt. „Die Entscheidung für den Einsatz des Werkzeugs konnte so schnell gefällt und umgesetzt werden, weil sie vom ganzen Team getragen wurde und die Vorteile so offensichtlich waren“, ergänzt Schlothauer.

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