EU-Dienstleistungsrichtlinie

Unternehmensgründung leicht gemacht

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Antragsbearbeitung durch den EAP

Für den Einheitlichen Ansprechpartner (EAP) steht die Unterstützung der Fallbearbeitung im Vordergrund. Auf der Startseite seines Systems findet er eine Liste der aktuell anstehenden Aufgaben, eine Übersicht über wichtige Fristen sowie diverse weitere Informationen.

Die Fallbearbeitung aufseiten des EAP beginnt in der Regel mit der Vollständigkeitsprüfung des Antrages. Er kann neben der Vollständigkeit auch die automatisch erzeugten Folgeprozesse – insbesondere die Fristen und Zuständigkeiten – überprüfen. Bestätigt der EAP die Vollständigkeit, erzeugt das System automatisch die Folgeaktivitäten für die jeweils zuständigen Behörden und berechnet die jeweiligen Fristen.

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Der Antrag gilt nun offiziell als gestellt, die Bearbeitungsfrist läuft. Die Antragsdaten stehen in der Dokumentenablage den berechtigten Stellen zur Bearbeitung zur Verfügung. Alternativ können die relevanten Antragsinformationen per eMail, Fax oder Briefpost verschickt werden beziehungsweise per XML-Schnittstelle den nachgelagerten Fachverfahren einer Behörde zur Verfügung gestellt werden.

Bearbeitung durch die nachgeordnete Behörde:

Entsprechend ihrer Zuständigkeit erhält die nachgeordnete Behörde Zugriff auf die Dokumentenablage. Auf der Startseite findet der Sachbearbeiter eine Übersicht über die laufenden Anträge sowie deren Status. Er kann nun Dokumente ansehen, herunterladen, hochladen und den Prozessstatus neu setzen. Ist alles in Ordnung, ändert er den Status von „in Bearbeitung“ zu „abgeschlossen“.

Der EAP wird darüber automatisch informiert. Sobald alle notwendigen Prozessschritte erfolgreich abgeschlossen sind und sämtliche Genehmigungen vorliegen, kann das Unternehmen seine Tätigkeit aufnehmen.

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