Zuverlässige Wi-Fi-Verbindung auf dem Campus Unterbrechungsfreies Roaming im Forschungszentrum Jülich

Autor / Redakteur: Susanne Garhammer / Gerald Viola

Im Forschungszentrum ticken die Uhren stets ein bisschen innovativer als woanders. Kein Wunder, denn hier wird interdisziplinäre Spitzenforschung betrieben – zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Energie und Umwelt sowie Informationstechnologie.

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ONLINE bis in den hintersten Winkel: Das Forschungszentrum Jülich hat das WLAN fest im Griff
ONLINE bis in den hintersten Winkel: Das Forschungszentrum Jülich hat das WLAN fest im Griff
( Archiv: Vogel Business Media )

Kombiniert mit den beiden Schlüsselkompetenzen Physik und Supercomputing werden in Jülich sowohl langfristige, grundlagenorientierte und fächerübergreifende Beiträge zu Naturwissenschaften und Technik erarbeitet als auch konkrete technologische Anwendungen. Mit rund 4.400 Mitarbeitern gehört die Institution zu den größten Forschungszentren Europas.

Damit der Campus seine Forschungsergebnisse auch kabellos in die Welt versenden kann, hat sich die Einrichtung für eine WLAN-Lösung von Trapeze Networks entschieden. Rund 400 Access Points sorgen für eine optimale Funkverbindung. Installiert wurden sie von dem Netzwerk Spezialisten Telonic aus Köln. Das Unternehmen ist eines der führenden Systemhäuser in Deutschland für Leistungen rund um die IT-Infrastruktur. Die Implementierung der Trapeze-Lösung hat das gesamte Wireless-Netzwerk des Forschungszentrums vereinheitlicht und ein einziges zusammenhängendes, zentral verwaltetes Netzwerk geschaffen, das sicher und leicht zu steuern ist und auch Gästen den Zugriff erlaubt.

„Vor allem der Ruf nach einer managebaren Lösung hatte das Ergebnis, auf die Technologie von Trapeze Networks zu setzen“, blickt Norbert May, Key Account Manager bei Telonic, zurück. Heute gehen damit nicht nur die 4.400 Mitarbeiter online, sondern auch Studenten und Gäste.

Gemanagt wird das mächtige Online-Projekt durch die Planungssoftware Ringmaster von Trapeze, mit der sich auch die Gebäudeplanung, wie CAD-Pläne, integrieren lassen. 2,2 Quadratkilometer ist der Campus groß, und auch in der hintersten Ecke können die Studenten online gehen. Theoretisch jedenfalls, denn die einzelnen Fachbereiche können frei entscheiden, ob sie den Service anbieten oder nicht. Zu Spitzenzeiten sind bis zu 200 Personen zeitgleich online.

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Über ein selbst entwickeltes Tool des Forschungszentrums muss sich jeder registrieren lassen, der wireless online gehen möchte. Anschließend werden die Zugriffsrechte vergeben, denn man kann sich in verschiedene Netze einloggen. Gästen bleibt lediglich der Internetzugang gewährt, während die Mitarbeiter auf andere Datennetze Zugriff bekommen.

„Für unsere Mitarbeiter haben wir ein spezielles WLAN eingerichtet, das auch einen Daten- und Dokumententransfer erlaubt“, erklärt Markus Meier, IT-Projektleiter im Forschungszentrum Jülich. Für Studenten, Lehrkräfte und Mitarbeiter hingegen ist es sehr wichtig, über eine zuverlässige Wi-Fi-Verbindung zu verfügen, sei es für Recherchen in der Bibliothek, für die Teilnahme an einem Unterrichtsprojekt in einer Arbeitsgruppe oder für den Mailaustausch mit Kommilitonen.

Für die WLAN-Lösung von Trapeze sprachen in erster Linie das gute Management System und das übersichtliche Monitoring. „Es ist angenehm und unkompliziert, damit zu arbeiten“, freut sich der IT-Leiter. „Mit dem Netzwerk-Management-Tool RingMaster von Trapeze können wir die Anzahl der Nutzer sowie deren Bedarf an Bandbreite präzise ermitteln und so die benötigte Anzahl an Access Points an der richtigen Stelle und mit der erforderlichen Bandbreite einfacher festlegen“, erklärt Meier. „Auf dieser Grundlage erstellt RingMaster dann einen entsprechenden Layout-Plan für die Installation – das spart uns nicht nur Manpower, sondern ermöglicht auch neue Konfigurationen in kürzester Zeit“, sagt der Projektleiter.

Hinzu kommen die Mobility Exchange Controller von Trapeze, die für die Datenverschlüsselung sorgen und die RF-Sicherheit managen – das bietet dem Forschungszentrum nahtloses und unterbrechungsfreies Wireless-Roaming. „Im Ergebnis hat die Lösung von Trapeze unsere Anforderungen in den Bereichen Performance und Sicherheit genau erfüllt“, konstatiert Meier. Mit dem aktuellen Status quo gibt sich das Forschungszentrum daher nicht zufrieden. „Jedes Jahr wächst das Netz weiter, allein in diesem Jahr wird es um 40 bis 50 AccessPoints ausgebaut“, kündigt Meier an.

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