Suchen

Doppik in der Hochschule Uni Bielefeld rechnet mit SAP

| Redakteur: Gerald Viola

Die Universität Bielefeld hat sich entschieden ihr Finanzwesen auf die kaufmännische Buchführung umzustellen. Die Hochschule, an der aktuell 18.000 Studierende in 76 Studiengängen eingeschrieben sind, nutzt damit die neuen Spielräume des Hochschulfreiheitsgesetzes.

Firma zum Thema

( Archiv: Vogel Business Media )

Mit dem Gesetz stärkt das Land Nordrhein-Westfalen das eigenverantwortliche Handeln der Hochschulen und räumt diesen weitreichende Kompetenzen für Finanz-, Personal- und Organisationsentscheidungen ein. Die Universität Bielefeld nutzt diesen Spielraum für die Modernisierung des Finanzwesens, da es die Grundlage für weitere Modernisierungsschritte liefere.

Von der Modernisierung des Finanzwesens verspricht sich die Universität Bielefeld eine Verbesserung des Zugangs zu aktuellen Finanzdaten sowie einfachere Planungs- und Kontrollprozesse. Um dieses umzusetzen, soll eine sogenannte Drei-Komponenten-Rechnung – bestehend aus Finanz-, Ergebnis- und Bilanz/ Vermögensrechnung – das bisherige kamerale Rechnungswesen ablösen.

Über die neue systemtechnische Darstellung des Rechnungswesens hinaus ist auch eine Neuausrichtung der weiteren Finanzprozesse geplant. Ziel ist dabei unter anderem eine angemessene Aufgabenverteilung zwischen zentraler und dezentraler Verwaltung, um die Service-Orientierung für die einzelnen Fakultäten und Einrichtungen der Universität Bielefeld auszubauen. Das Einkaufswesen soll durch die Einführung eines webbasierten Beschaffungsportals ebenfalls modernisiert werden.

Softwareseitig wird das neue Rechnungswesen der Universität Bielefeld durch die Anwendung SAP Enterprise Resource Planning (SAP ERP) sowie durch die Technologieplattform SAP NetWeaver unterstützt.

(ID:2021860)