Tintenstrahler kontra Laserdrucker

Umweltschonend drucken mit Tintenstrahltechnologie

| Autor / Redakteur: Stephan Batteux, HP / Susanne Ehneß

Ein schnelles Drucken erfordert eine Tinte mit kurzer Trockenzeit. Deshalb entwickelte der Hersteller eine speziell pigmentierte Tinte, die schnell trocknet und dabei die Kriterien der Dokumentenechtheit erfüllt. Damit sind sie auch für beglaubigte Kopien, etwa von Zeugnissen, einsetzbar.

Auch das Vorurteil, dass ein ständiges Wechseln der Patronen nötig ist, trifft nicht zu. Denn die Reichweite der Patronen bewegt sich mittlerweile auf Laserniveau: XL-Patronen drucken zum Beispiel bis zu 10.000 Seiten.

Öffentliche Einrichtungen müssen in Büros bestimmte Emissionswerte einhalten. Daher sind Tintenstrahl-Modelle immer öfter die erste Wahl. Insgesamt verbrauchen Tintenstrahldrucker weniger Energie als die vergleichbaren Lasermodelle. Ein Laserdrucker muss in einem längeren Aufwärmprozess erhitzt werden, das Tintenstrahlmodell ist innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit.

Anschaffungspreis und Druckkosten sind bei Tintenstrahldruckern mittlerweile günstiger als beim Laserdrucker, wie Stiftung Warentest festgestellt hat.

Stadtverwaltung Idar-Oberstein

Öffentliche Verwaltungen haben viele Zweig- und Außenstellen, die mit entsprechenden Druckern ausgestattet sein müssen. Die Stadtverwaltung Idar-Oberstein ist beispielsweise auch für die IT-Ausstattung von Schulen, Kindergärten, Feuerwehr, Stadtarchiv, einer Bücherei und dem Baubetriebshof verantwortlich. Um die Drucker der insgesamt 22 Außenstellen zentral zu überwachen, setzt Idar-Oberstein die Verwaltungssoftware „HP Web Jetadmin“ ein. Damit kann ein Mitarbeiter der Schule für seine Druckaufträge beispielsweise auch einen Drucker im Jugendamt anwählen.

Die zentrale IT-Abteilung hat Tintenstände und mögliche Fehlercodes immer im Blick. Wenn Probleme auftreten, kann der Verantwortliche die Diagnose aus der Ferne stellen und muss nicht vor Ort sein. Bei der Stadtverwaltung liefert die Software automatisch Tinte nach, sobald der Tintenstand unter 10 bis 20 Prozent liegt. Dadurch reduziert sich der IT-Aufwand.

Den Wunsch der Mitarbeiter, in einem emissionsfreien Büro zu arbeiten, konnte die Stadt Idar-Oberstein mit ihrer neuen Druckerflotte erfüllen. Die Stadtverwaltung entschied sich zu einem Drittel für Tintenstrahldrucker der Serien „HP Officejet Pro“ und „HP Officejet Pro X“.

Das Beispiel der Stadtverwaltung Idar-Oberstein zeigt, dass Behörden mit der Umstellung auf Tinte alle Leistungs- und Umweltanforderungen erfüllen. Die Tintenstrahlgeräte drucken emissionsfrei und genauso schnell wie vergleichbare Laserdrucker.

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