Tintenstrahler kontra Laserdrucker

Umweltschonend drucken mit Tintenstrahltechnologie

| Autor / Redakteur: Stephan Batteux, HP / Susanne Ehneß

„Tinte im Büro“ ist in deutschen Behörden angekommen und räumt mit alten Vorurteilen auf
„Tinte im Büro“ ist in deutschen Behörden angekommen und räumt mit alten Vorurteilen auf (Bild: HP)

In Behörden sind Drucker täglich im Schwersteinsatz. Dabei müssen die Geräte strenge Umweltkriterien erfüllen. Die Tintenstrahltechnologie schafft es, beide Anforderungen zu vereinen. Das hat auch die Stadtverwaltung von Idar-Oberstein überzeugt.

Wenn es um neue Geräte für die IT-Infrastruktur geht, sind sich die Mitarbeiter der Stadt Idar-Oberstein einig: Emissionsfrei sollen sie sein. Schließlich arbeiten sie täglich mit den Druckern in einem Raum. Doch nicht nur für Mitarbeiter ist das Thema Emission wichtig.

Gemäß der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung sollte die Öffentliche Hand bevorzugt umweltfreundliche Produkte einkaufen, da sie hier eine Vorbildfunktion einnimmt. Auch bei der Neuanschaffung von Druckern sollen Behörden diese Kriterien einhalten.

Beschaffungsleitfaden

Eine Arbeitsgruppe, mit Beteiligung des Beschaffungsamtes des Bundesinnenministeriums und des Umweltbundesamts, veröffentlichte im November 2014 einen Leitfaden zur Beschaffung umweltfreundlicher Drucker und Multifunktionsgeräte. Danach müssen Drucker gewisse Werte beim Stromverbrauch einhalten, Ressourcen schonen, dürfen nur einen bestimmten Schallpegel erreichen und sollten Emissionen möglichst gering halten.

Auch die Recyclingmöglichkeiten der Produkte legt die Arbeitsgruppe als Voraussetzung fest.

Hinzu kommt, dass Drucker in öffentlichen Einrichtungen im Dauereinsatz sind. Die Mitarbeiter drucken viele Seiten: Von Steuer-Formularen, über Bestellscheine in Büchereien, bis hin zu Unterrichtsmaterialien in Schulen. Dementsprechend hoch sind die Leistungs-Anforderungen, die eine Behörde und ihre Außenstellen an die Drucker stellt: Schnell und zuverlässig müssen die Geräte die Seiten ausgeben.

Ansprüche der Behörden

Öffentliche Einrichtungen müssen also bei der Druckeranschaffung einen Spagat zwischen hohen Umwelt- und Leistungsanforderungen machen. Bis vor einigen Jahren war der Laserdrucker dabei erste Wahl. Die Tintenstrahlmodelle waren zu langsam, und die Patronenreichweiten zu gering, um den harten Ansprüchen im öffentlichen Sektor gerecht zu werden.

Die Druckerhersteller haben jedoch stetig in die Entwicklung nachhaltiger Tintenstrahldrucker investiert. Das Leistungsniveau in Behörden erreicht der Tintenstrahldrucker mittlerweile ohne Probleme. Die neueste Tintenstrahltechnologie druckt mit einer Geschwindigkeit, die sogar schneller ist als vergleichbare Lasergeräte. Bei der „HP Page Wide Technologie“ druckt beispielsweise ein feststehender Druckkopf, der über die gesamte Seitenbreite reicht. Der Vorteil: Die Seiten werden in einem Durchlauf bedruckt, der Prozess erreicht eine hohe Geschwindigkeit.

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