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Stadt Hanau modernisiert ihre IT für mehr Bürgerservice Umwandlung der IT-Landschaft folgt einem Masterplan

| Autor / Redakteur: Markus Strehlitz / Gerald Viola

Die Unternehmung Stadt Hanau beschränkt sich bei der Modernisierung ihrer IT nicht auf Teilbereiche, sondern hat die gesamte Organisation im Blick. Sie folgt dabei analog zum Bauwesen einem IT-Bebauungsplan, der die verschiedenen Einzelprojekte festlegt und koordiniert. Schon im ersten Jahr ergaben sich damit Einsparungen von zwei Millionen Euro. Auch andere Kommunen können nach diesem Konzept ihre Verwaltung auf Vordermann bringen.

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Das Brüder-Grimm-Nationaldenkmal vor dem Neustädter Rathaus in Hanau
Das Brüder-Grimm-Nationaldenkmal vor dem Neustädter Rathaus in Hanau
( Archiv: Vogel Business Media )

Kommunen sind als öffentliche Gebietskörperschaften verpflichtet, mit ihren Budgets sehr sorgfältig und sparsam umzugehen. Hinzu kommen die Notwendigkeit nach ständiger Modernisierung und die Vorgaben vonseiten der Politik, effizienter zu arbeiten. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, müssen Öffentliche Verwaltungen heute wie Firmen aus der freien Wirtschaft geführt werden. Wichtig ist, die gesamte Organisation nicht mehr nur verwaltungsorientiert, sondern vor allem auch aus wirtschaftlicher sowie unternehmerischer Perspektive zu betrachten. Das gilt für alle Bereiche und sämtliche Prozesse.

Die Stadt Hanau folgt diesem Ansatz bereits. Schon vor ein paar Jahren wurden deshalb alle städtischen Beteiligungen wie die Stadtwerke oder die Baugesellschaft unter dem Dach der Beteiligungsholding Hanau GmbH (BHG) zusammengeschlossen. Die BHG fungiert praktisch als Konzernmutter, die zentrale Aufgaben wie Finanzwesen, Steuern und Recht der kommunalwirtschaftlichen Beteiligungen steuert. Das Modell firmiert unter dem Begriff „Unternehmung Stadt Hanau“.

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