Klinische Informationssysteme

Umfrage – Welches KIS haben Sie im Einsatz?

| Redakteur: Manfred Klein

Das Krankenhausinformationssystem unterstützt das Erstellen von Dokumenten wie OP-Berichte, Arztbriefe oder Diagnoseberichte.
Das Krankenhausinformationssystem unterstützt das Erstellen von Dokumenten wie OP-Berichte, Arztbriefe oder Diagnoseberichte. (Bild: Mario Beauregard-Fotolia.com)

Ein Jahr ist vergangen, seit wir unsere erste Topliste der KIS-Anbieter veröffentlicht haben. Eine lange Zeit, in einem so umkämpften Marktsegment. Helfen Sie uns bitte, die Liste zu aktualisieren und auf den neuesten Stand zubringen, in dem Sie an unserer kleinen Umfrage teilnehmen, die Sie nur wenige Minuten kosten wird.

Für die Vorgabenerfüllung des SGB V (Sozialgesetzbuch, fünftes Buch) reichen auf einen Notizblock geschriebene Informationen nicht mehr aus – ein Krankenhausinformationssystem (KIS) ist dazu unbedingte Voraussetzung. Nur ein solches System ist in der Lage, die fachliche Kommunikation zwischen den Mitarbeitern zu optimieren, den Ablauf im Krankenhaus zu organisieren und zu steuern – dazu gehören auch die Administration der Patientenstammdaten und die Berücksichtigung der unterschiedlichen Falldaten.

Zu den grundlegenden Funktionen eines Krankenhausinformationssystems gehören aber auch die Sicherung, Veränderung und Präsentation von Informationen und Daten. Der Vorteil liegt auf der Hand: Jeder befugte Mitarbeiter eines Krankenhauses hat – sofern der Patient in seinen Bereich fällt, innerhalb seines zugewiesenen Benutzerbereichs Zugriff auf für ihn relevante Daten, wobei der Fokus auf dem administrativen Bereich – also auf der Erhebung der Krankheitsdaten und der Planung des ärztlichen oder pflegerischen Vorgehens liegt. All das muss gründlich und korrekt dokumentiert werden.

Eine weitere wichtige Funktion liegt in der Planung und Steuerung medizinischer Leistungen, was durch ein modernes KIS wesentlich erleichtert wird. Das Krankenhausinformationssystem unterstützt das Erstellen von Dokumenten wie OP-Berichte, Arztbriefe oder Diagnoseberichte, wobei Teile dieser Dokumente oft auf der Basis der zuvor erhobenen Daten vorgeschlagen und für zusammenfassende Auswertungen für das vorgeschriebe gesetzliche Reporting verwendet werden können.

Was die Abrechnung gegenüber Krankenkassen und Selbstzahlern betrifft, so klassifiziert das KIS die Falldaten nach diversen Schlüsseln und stellt Rechnungsdaten wie beispielsweise Leistung, Material, Arbeitszeit und vieles andere mehr bereit, die dann für die Rechnungserstellung an den Kostenträger genutzt werden.

Voraussetzung für die erfolgreiche Einführung und den Betrieb eines KIS ist die Modellierung beziehungsweise die exakte Abbildung der klinischen Prozesskette. Sie bildet die Grundlage für den Erfolg – wobei es dafür keine allgemein verbindlichen Vorlagen gibt. Bisher sind überwiegend die traditionellen Konzepte einer hierarchischen Steuerung vertreten. Fluss-orientierte Koordination oder Workflow-Management-Lösungen sind für die tägliche Routine meist untauglich.

Angesichts dieser zentralen Bedeutung für das Klinikmanagement bitten wir Sie, an der untenstehenden Umfrage teilzunehmen. Für Ihre Hilfe sind wir sehr dankbar – tragen Sie doch dazu bei, die Top-10-Liste der KIS Anbieter zu erstellen. Besonders interessant für uns ist, welche Anwendung von welchem Anbieter bei Ihnen zum Einsatz kommt.

Auch die Frage, ob Sie ein komplettes KIS oder nur Teilmodule einsetzen, ist für uns von Bedeutung.

Die Ergebnisse werden wir auf dem Portal eGovernment Computing.de und im Themenkanal Healthcare veröffentlichen.

Vielen Dank fürs Mitmachen!

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