GIS in der Öffentlichen Verwaltung

Umfrage – Welche GIS-Anwendungen haben Sie im Einsatz?

| Redakteur: Manfred Klein

Die Unsicherheit vieler GIS-Anwender in technischen Fragen erstaunt
Die Unsicherheit vieler GIS-Anwender in technischen Fragen erstaunt (Foto: Dzianis-Kazlouski - Fotolia.com)

Die Bedeutung von GIS-Anwendungen kann vermutlich gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Wir möchten deshalb gerne von Ihnen erfahren, welche Hersteller beziehungsweise welche Anwendungen Sie im Einsatz haben. Ihre Antworten fassen wir zusammen mit unseren Recherchen erstmals in der Top-10-Liste der GIS-Anbieter zusammen.

Geografische Daten begleiten die Menschheit seit den frühesten Tagen der Zivilisation. Ging es zunächst nur um das Abmessen von Äckern oder um die genaue Ausrichtung von Tempeln und Pyramiden, wurden die Anforderungen schnell komplexer. Militärs und Seefahrer, Händler und Pilger mussten wissen, wo sie waren. Schon die Antike kannte daher erstaunlich genaue Karten.

Dazwischen –also bis zu Beheims Globus oder der großen Karte von Bayern, die 1563 von Philipp Apian fertiggestellt wurde – tat sich in Kartographenkreisen aber relativ wenig. Selbst Apians Karte setzte noch bis ins 19 Jahrhundert Maßstäbe hinsichtlich ihrer Präzision.

Heute hat nicht nur fast jeder Bürger in Form eines Smartphones hochpräzise Karten in der Hosentasche, inzwischen haben auch 80 Prozent aller kommunalen Entscheidungen einen Raumbezug, also einen Bezug zu Grund und Boden. Gesteuert werden solche Entscheidungen heute über Geografische Informationssysteme (GIS).

Bekannte Beispiele für solche GIS-Anwendungen im kommunalen Bereich – neben zahlreichen anderen – sind die Liegenschaftsverwaltung, die Bauleitplanung oder die Kanaldokumentation. GIS-Anwendungen sind also aus dem Alltag der Öffentlichen Verwaltungen nicht mehr wegzudenken. Zu groß ist ihre Bedeutung für die Standortpolitik.

Und die Wichtigkeit solcher Daten wird in den kommenden Jahren weiter steigen, wie die INSPIRE-Richtlinie der Europäischen Kommission zeigt. Ist doch das Ziel der Richtlinie die Bereitstellung von mehr und vor allem besseren Geodaten für die Gemeinschaftspolitik sowie deren Umsetzung in den Mitgliedstaaten auf allen Verwaltungsebenen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Umweltpolitik, aber INSPIRE steht auch der Nutzung und künftigen Erweiterung auf andere Bereiche offen.

Angesichts dieser Bedeutung von GIS-Anwendungen erstaunt die Unsicherheit vieler Anwender in technischen Fragen: Welche Anwendungen eigenen sich wirklich für den kommunalen Einsatz? Dieser Frage will eGovernment Computing auf den Grund gehen.

Bitte nehmen Sie daher an der untenstehenden Umfrage teil und helfen Sie mit, die Liste der Top 10 GIS-Anbieter zu erstellen. Besonders interessant für uns ist, welchen Anbieter und welche Anwendung Sie nutzen und weshalb Sie von dieser überzeugt sind.

Die Ergebnisse werden auf eGovernment Computing am 3. März 2014 veröffentlicht und liefern dann vielleicht auch Ihnen die ein oder andere neue Idee für den GIS-Einsatz.

Vielen Dank fürs Mitmachen!

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42498108 / Fachanwendungen)