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Konjunkturprogramme in den Ländern Überwiegend uneinheitlich

| Redakteur: Manfred Klein

Dass sich die IT-Konjunkturprogramme rechnen, zeigt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting. Trotz der nachgewiesenen Vorteile eines IT-Investitionsprogramms setzen aber viele Länder bei der Umsetzung der Konjunkturpakete nach wie vor auf traditionelle Strategien. Umfassendere Ansätze – wie etwa in Rheinland-Pfalz – gehören immer noch zu den Ausnahmen unter den Bundesländern.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Investitionen in die IT-Infrastruktur fallen in der Krise schnell dem Rotstift zum Opfer. Um die Anschaffung neuer Server zu vermeiden, setzten zumindest Unternehmen verstärkt auf Virtualisierung. Laut Steria Mummert arbeitet bereits jedes zweite Unternehmen an entsprechenden Projekten, mit denen die Serverkapazitäten ohne teure Neuanschaffungen deutlich erhöht werden können. Dazu die Autoren der Studie: „Das spart nicht nur Kosten, sondern fördert insbesondere auch Green IT und unterstützt somit die unternehmerischen Bemühungen zum Thema Nachhaltigkeit.“

Denn Server in Unternehmen und Verwaltungen laufen teilweise nur mit einer Auslastung von 5 bis 15 Prozent. Die Virtualisierung ermöglicht jedoch eine Steigerung des Nutzungsgrades auf bis zu 85 Prozent.

Immer mehr Systeme, bei denen absehbar ist, dass sie einen Standardserver nicht auslasten, werden daher virtuell angelegt. So laufen zum Beispiel im IT-Dienstleistungszentrum der Berliner Verwaltung (ITDZ) inzwischen 114 virtuelle Maschinen auf nur fünf Host Servern.

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