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Versorgungsbetrieb modernisiert Speicherinfrastruktur mit ZFS Trinkwasserversorgung Magdeburg spart Personal- und Investitionskosten mit NexentaStor

| Autor / Redakteur: von Carsten Wunderlich / Nico Litzel

Mit einem Versorgungsgebiet, das sich über 5.700 Quadratkilometer, 338 Städte und Gemeinden, sieben Landkreise und zahllose Produktionsstätten erstreckt, ist die in Magdeburg ansässige Trinkwasserversorgung Magdeburg (TWM) ein wahrlich weitverzweigter Betrieb. Seit Anfang 2010 setzt die TWM auf das zukunftssichere NexentaStor für eine verbesserte Skalierbarkeit der Speicherumgebung und eine erhöhte Datensicherheit.

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Wasser (Foto: Gieri - Fotolia.com)
Wasser (Foto: Gieri - Fotolia.com)

Nur sehr wenige Branchen haben eine ähnlich wichtige Rolle für das tägliche Leben wie die Versorgungsbetriebe. Ohne Telefon, Fernsehen und Internet kann man einige Zeit auskommen. Bei Strom und Wasser sieht das ganz anders aus. Entsprechend steht bei einem Wasserversorger die Zuverlässigkeit ganz oben auf der Prioritätenliste.

Open Storage

Um Investitionskosten und Ressourcen zu sparen, hatte die Trinkwasserversorgung Magdeburg (TWM) in die Konsolidierung ihrer physischen Server und in VMware Virtual Machines investiert. Da dieses Projekt jedoch zu hohe Anforderungen an die vorhandene Speicherlösung stellte, wurde eine Investition in ein hochverfügbares und redundantes System unausweichlich. Dabei mussten die Unternehmensapplikationen und deren dazugehörigen Daten synchron geschützt werden. „Bei der Suche nach einer geeigneten Lösung boten uns Systemintegratoren Lösungen von den großen, etablierten Herstellern an, die unser Budget deutlich überstiegen”, kommentierte Rüdiger Meyer, IT-Manager bei der Trinkwasserversorgung Magdeburg, die Suche nach einem geeigneten Anbieter.

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Die Suche gestaltete sich umso schwieriger, da neben den Anschaffungskosten auch die laufenden Kosten gering gehalten werden sollten. Und bei einer Notfallwiederherstellung sollte kein IT-Personal vor Ort vonnöten sein, um das System wieder zum Laufen zu bringen.

Außerdem sollte das System eine Replizierung beherrschen, was bei den bisherigen Speichern nicht der Fall gewesen war. Die Suche beendete die Firma Zstor aus Kaarst, die sich auf OpenStorage spezialisiert hat: „Die Lösung, basierend auf Nexenta von Zstor, bot alle Funktionen, die wir brauchten, war sehr leistungsfähig und konnte innerhalb des Budgets realisiert werden.“

Für die Implementierung der auf NexentaStor basierenden Speicherkonfiguration wählte Zstor zwei Zstor-Cluster-Nodes und zwei Zstor-Disk-Arrays aus, für die gemeinsam zwei Dell-Server für VMware zur Verfügung standen. Die Disk-Arrays bestanden aus 2,5-Zoll-Festplatten, die sowohl Platz als auch Energie sparen. Auch eine zukünftige Erweiterungsmöglichkeit auf SSD wurde in die Architektur eingebaut.

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