Optimierter Telemedizin-Prozess

Telemonitoring für Kliniken und medizinische Versorgungszentren

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

„medPower“ ist offen konzipiert, wodurch Leistungserbringer Behandlungselemente flexibel zusammenführen können
„medPower“ ist offen konzipiert, wodurch Leistungserbringer Behandlungselemente flexibel zusammenführen können (Bild: SVA GmbH)

Das Systemhaus SVA Systemvertrieb Alexander hat eine neue Version seiner Telemonitoring-Lösung auf den Markt gebracht, mit der Kliniken, medizinische Versorgungszentren und andere Leistungserbringer chronisch erkrankte Patienten telemedizinisch zu Hause betreuen können. Das bringt für Patienten eine höhere Behandlungsqualität.

Das Besondere daran ist laut Aussage des Herstellers, dass die Lösung „medPower“ eine spezialisierte, vollständige elektronische Patientenakte (ePA) bietet, die gleich mehrere Krankheiten abbilden kann, wie etwa Herzinsuffizienz oder Diabetes.

Flexibler Aufbau und optionale Module

Dabei lässt sich die Telemonitoring-Lösung einfach, sicher und effizient mit vorhandenem Personal umsetzen. Sie läuft auf mobilen Geräten, ist webbasiert, modular und flexibel aufgebaut sowie als Medizinprodukt der Klasse IIa zertifiziert. Zu den Komponenten von medPower zählen neben der elektronischen Patientenakte mit Telemed-Journal eine Geräteverwaltung sowie Anbindungen zu Messgeräten; darüber hinaus weitere optionale Module für die Abrechnung, zur Datenanalyse und Schnittstellen zu eFA, IHE, HL/ und DICOM.

Durch medPower werden die relevanten Informationen – Vitaldaten der Patienten – in einem Portal integriert. Dabei sind die Zugriffsmöglichkeiten auf die dahinter liegenden Funktionen streng nach Rollen und Zugriffsberechtigungen des Klinikpersonals zugewiesen. medPower führt Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammen, strafft die Klinikprozesse und integriert gleichzeitig wichtige administrative Prozesse.

Alle Kernfunktionalitäten der Telemedizin

Zugleich enthält es alle Kernfunktionalitäten der Telemedizin. Die von den telemedizinischen Geräten übermittelten Vitaldaten fließen in das System ein und werden automatisch gegen die festgelegten Grenzwerte geprüft – dazu wird individuell für jeden Patienten beziehungsweise leitliniengerecht nach Erkrankungsgruppen geprüft. Bei Abweichungen warnt das System das Telemonitoring-Team, das dann schnell die erforderlichen Schritte einleitet.

„Patienten profitieren von der Lösung aufgrund einer höheren Behandlungsqualität. Die Krankenkassen können durch die Digitalisierung Kosten sparen und mehr Transparenz über die Versorgungssicherheit und -Qualität ihrer Mitglieder erhalten – jedoch keine direkte Einsicht in die ePA“, sagt Gabriele Mousset, Branchenverantwortliche Health Care bei der SVA GmbH. „Für die Leistungsträger ergeben sich medizinische, organisatorische und wirtschaftliche Vorteile sowie zudem eine hohe Sicherheit wegen der Zertifizierung als Medizinprodukt.“

Hersteller- und plattformunabhängig

Laut Herstellerangaben zeichnet sich medPower nicht nur dadurch aus, dass es ein zertifiziertes Medizinprodukt, sondern auch weil es webbasiert, modular und flexibel aufgebaut ist. Da die Lösung hersteller- und plattformunabhängig gestaltet wurde, kann sie mit allen Krankenhausinformations-Systemen (KIS) und Messgeräten verbunden werden und zusammenarbeiten.

Im Hinblick auf Übermittlungswege und Endgeräte ist medPower offen konzipiert, wodurch Leistungserbringer Behandlungselemente flexibel zusammenführen können. Gleichermaßen können sie ihre Telemonitoring-Lösung/ePA einfach an betriebswirtschaftliche Systeme wie SAP anbinden, um Abrechnungen zu erstellen.

medPower wird der Öffentlichkeit auf der conhIT vorgestellt, die vom 14. bis16. April 2015 in Berlin stattfindet.

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