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BMI: Broschüre zum künftigen Behördenstandard Telefonischer Bürgerservice hat sich eingespielt

| Redakteur: Susanne Ehneß

Die einheitliche Behördennummer mit dem Slogan „Wir lieben Fragen“ scheint sich als Erfolgsmodell zu entpuppen. Die „115“ läuft nach zweijähriger Pilotphase nun im Regelbetrieb. Eine 40-seitige Broschüre gibt einen Überblick über die Initiative, die einen direkten Draht in die Verwaltung ermöglicht – egal in welchen Belangen.

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Bürgerservice: Die einheitliche Rufnummer 115
Bürgerservice: Die einheitliche Rufnummer 115
(Bild: BMI)

Im Jahre 2006 als Idee geboren, ist das Projekt +seinen Kinderschuhen entwachsen. Die einheitliche Behördennnummer 115 läuft nun im Regelbetrieb mit laut CIO Cornelia Rogall-Grothe „Teilnehmern aus vielen Regionen Deutschlands. Hier gibt es einen Überblick über die Entwicklung in den einzelnen Ländern.

Für den Bürger liegen die Vorteile der 115 auf der Hand: Hier erfährt er, wie er seine Behördengänge erledigen kann. Ohne Wartezeit. Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr. Die Stadt Frankfurt hat in einer Anzeigenkampagne die vielfältige Dienstleistung der Rufnummer anschaulich dargestellt:

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Das Zwischenfazit ist positiv: „Mehr als 75 Prozent der Anrufe werden innerhalb von 30 Sekunden angenommen, mehr als 65 Prozent der Anfragen werden beim ersten Kontakt abschließend beantwortet“, erläutert Rogall-Grothe. Dies sei ein herausragendes Beispiel für eine gelungene ebenen- und behördenübergreifende Kooperation und erfolgreiche Vernetzung föderaler Strukturen.

Hilfe für Behörden

Das BMI hat eine 40-seitige Broschüre entworfen, die nun zum kostenlosen Download bereitsteht. Hier gibt es neben Hintergrundinfos auch praktische Tipps zur Nutzung der Behördenrufnummer.

Und zwar nicht nur für die Bürger, sondern auch für Behörden: So hat beispielsweise der Kreis Lippe die 115 als Qualitätssiegel in sein Stadtmarketing integriert und wirbt aktiv damit.

Will sich eine Verwaltungsstelle am 115-Service beteiligen, erhält sie Unterstützung: Ein Expertenteam aus den Bereichen Aufbau und Betrieb von Servicecentern, Wissensmanagement, Telekommunikation, Qualitätsmanagement sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit steht beratend zur Seite.

Zudem stellt jedes Bundesland einen Ansprechpartner bereit. Diese Ansprechpartner sind unter www.115.de gelistet.

Erfahren Sie auf der nächsten Seite, wie sich Behörden an der Entwicklung neuer Anwendungen beteiligen können.

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