Suchen

CeBIT – Halle 4, Stand C26; Halle 7, Stand C25, Stand B26, Stand C40 und Stand B50 Technologie als Treiber für Bürgernähe

| Redakteur: Gerald Viola

34 Millionen „Likes“ auf Facebook, 21 Millionen Follower auf Twitter und über deren Kontakte eine Verknüpfung zu 98 Prozent aller Amerikaner – für US-Präsident Barack Obama erwies sich der Einsatz von Social Media und Big Data im Wahlkampf 2012 als ein entscheidendes Erfolgskriterium im Duell mit seinem Herausforderer Mitt Romney.

Firmen zum Thema

Bürgerservice per Social Media?
Bürgerservice per Social Media?
(© Sergey Nivens - Fotolia.com)

Der Einsatz einer von Obamas CTO Harper Reed entwickelten Big-Data-Software ermöglichte dem Wahlkampf-Team des Amtsinhabers aus Milliarden von Daten in den Social-Media-Kanälen potenzielle Wechsel- oder Nichtwähler genauso zu identifizieren wie Anhänger des Gegenkandidaten Mitt Romney. Und sie wussten, wann sie wen, wie und wo mit welchem Thema ansprechen konnten – an der Haustür, per Post, über eMail oder in Online-Foren.

Holger Hille
Holger Hille
(Foto: T-Systems)
Persönlich, telefonisch oder via Internet – wie die potenziellen Wähler des Präsidenten erwarten auch die Bürger von öffentlichen Verwaltungen wie selbstverständlich multiple Zugänge in deren Dienstleistungsangebot. So gewinnen Behörden mehr Nähe – sind sozusagen auf Zero Distance – zu ihren Kunden.

„Die Wirtschaft macht es uns vor. Wenn wir uns die neuen Gewinner im Markt anschauen, beispielsweise im Internethandel Zalando und Otto oder in der Finanzbranche die Online-Bank ING-DiBa, dann unterscheiden sie sich von anderen durch ihre radikale Kundennähe“, sagt Holger Hille, Leiter Segment Länder und Kommunen bei T-Systems.

„Ihre Dienstleistungen sind schnell, direkt und einfach. Über die sozialen Netzwerke machen sie ihre Kunden sogar zum Teil der Wertschöpfung. Gerade das Internet eignet sich ja sehr gut dafür, Menschen zielgerichtet anzusprechen. Besonders für Behörden ist dies essenziell, da sie jede Altersgruppe einbeziehen müssen.“

Schlüssel für diese Entwicklung sind disruptive Technologien – sie haben per Definition das Potenzial nachhaltige und dauerhafte Veränderungen unserer Gesellschaft, Kultur und Märkte herbeizuführen.

Dazu gehören insbesondere Cloud Computing, Mobility, Collaboration und Big Data sowie eine breitbandige Infrastruktur, über die IT-Ressourcen wie Speicher, Rechenleistung und Applikationen nach Bedarf flexibel und skalierbar bereitstehen.

„Für IT-Verantwortliche geht es darum“, so Hille, „ihre bestehenden IT-Systeme und Infrastrukturen in Richtung bedarfsorientierter, dynamischer Lösungen anzupassen, um so bürgernahe Services zu ermöglichen“.

(ID:38027730)