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Tape | Cartridge | Cassette | Bandmedien | Kassette | Einspulenband | Zweispulenband

| Redakteur: Gerald Viola

In der Computertechnik handelt es sich bei einem Band, besser Bandmedium, um ein mit Magnetpartikeln beschichtetes Zelluloid-Band, das in der Datensicherung und Archivierung eingesetzt

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In der Computertechnik handelt es sich bei einem Band, besser Bandmedium, um ein mit Magnetpartikeln beschichtetes Zelluloid-Band, das in der Datensicherung und Archivierung eingesetzt wird. Moderne Bänder arbeiten mit Dünnfilmtechnik, die in naher Zukunft Speicherkapazitäten von zehn Terabyte ermöglichen soll.

Bänder sind entgegen landläufiger Meinung die schnellsten Speichermedien. LTO-4 kopiert komprimierte Daten mit einer Geschwindigkeit von 240 MByte/s. Bänder haben auch die höchste Speicherkapazität. Schon im Jahr 2005 speicherte man mit der LTO-4-Technik zwischen 800 bis 1.600 Gigabyte auf einer Cartridge. Mit der 2009 erwarteten Generation LTO-5 verdoppeln sich diese Werte.

Tapes speichern Kopien des Datenbestands, wobei allerdings alle Inhalte sequenziell abgelegt werden. Da sich Bandmedien auch extern lagern lassen, eignen sich solche Datenkopien für das Disaster Recovery im Falle örtlich begrenzter Katastrophen.

In geeigneten Räumlichkeiten gelagert, bewahren Bänder ihre Daten über 30 Jahre hinweg. Da Bänder keinen Strom verbrauchen, schneiden sie bei Betrachtung der Energieeffizienz überdurchschnittlich gut ab.

Bei Tapes unterscheidet man bei korrekter Sprachweise zwischen Zweispulenbändern (Kassette) und Einspulenbändern (Cartridge). Im professionellen Umfeld überwiegen die Einspulenbänder, da Bandlängen von mehr als einem Kilometer Platz im Gehäuse finden. Die klassische DAT/DDS-Kassette bringt es auf 125 Meter. Cartridges benötigen einen aufwendigeren Mechanismus beim Einfädeln des Bandes.

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