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6. eGovernment Summit mit Award-Verleihung Summit diskutiert Umsetzung des eGovernment-Gesetzes

Redakteur: Manfred Klein

Am 28. und 29. November trafen sich IT-Entscheider aus Bund und Ländern zum 6. eGovernment Summit. Unter dem Kongressmotto „Deutsches eGovernment auf dem Weg zur Spitze: Vernetzen – Partizipieren – Gestalten“ hatte die Vogel IT Akademie einen exklusiven Zirkel von eGovernment- und Verwaltungsexperten zum Informationsaustausch geladen.

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Laudator Hanno Thewes, CIO des Saarlands; die Gewinnerin des eGovernment Kommunikations Awards, Beate Lohmann; die Gewinnerin des eGovernment Leadership Awards, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, und Manfred Klein, Redaktionsleiter eGovernment Computing (v.l.)
Laudator Hanno Thewes, CIO des Saarlands; die Gewinnerin des eGovernment Kommunikations Awards, Beate Lohmann; die Gewinnerin des eGovernment Leadership Awards, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, und Manfred Klein, Redaktionsleiter eGovernment Computing (v.l.)
(Foto: Klaus Rauberger)

Neben umfangreichen Vorträgen und Diskussionen verlieh das Fachmedium eGovernment Computing den eGovernment Leadership Award und den eGovernment Kommunikations Award.

Im Mittelpunkt des eGovernment-Kongresses stand die Umsetzung des neuen eGovernment-Gesetzes auf Landes- und Kommunalebene sowie die bessere Positionierung Deutschlands bei eGovernment in der Europäischen Union. Ziel der der Veranstaltungsreihe ist es, den Informationsaustausch zwischen Verwaltung und Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Zusammenhang mit eGovernment und Verwaltungsreform zu intensivieren.

Die Award-Gewinner:

  • eGovernment Leadership Award 2013: Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, Bunddesbeauftragte für Informationstechnik
  • eGovernement Kommunikations Award 2013: Beate Lohmann, Ministerialdirektorin im Bundesinnenministerium

Beide Preise gingen an Persönlichkeiten, die durch ihren Einsatz die Umsetzung und die Entwicklung von eGovernment in Deutschland entscheidend vorangetrieben haben. Den eGovernment Leadership Award verlieh die Redaktion der eGovernment Computing in diesem Jahr der Bundesbeauftragten für Informationstechnik, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe. Rogall-Grothe erhielt die den Leadership Award 2013 für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Transformation öffentlicher IT in eine föderale Infrastruktur.

„Mit ihrem langjährigen, persönlichen Einsatz, hat Cornelia Rogall-Grothe entscheidend dazu beigetragen, eGovernment in Bund, Ländern und Kommunen zu einem wichtigen Gestaltungsmittel von Politik und Verwaltung zu machen“, so der Redaktionsleiter der Fachzeitung eGovernment Computing, Manfred Klein. Auch an der zunehmenden Wahrnehmung von eGovernment aus Deutschland im europäischen Kontext trägt Cornelia Rogell-Grothe entscheidenden Anteil.

Dazu Cornelia Rogall-Grothe: „Ich bedanke mich für die Auszeichnung. Sie bestätigt den Erfolg unserer Bemühungen beim Thema eGovernment, bei dem wir in diesem Jahr mit dem Inkrafttreten des eGovernment-Gesetzes ein wichtiges Zwischenziel erreicht haben. Jetzt geht es darum, das Gesetz in Bund, Ländern und Kommunen umzusetzen. Daran arbeiten wir.“

Mit dem eGovernment Kommunikations Award 2013 zeichnete der Redaktionsbeirat der eGovernment Computing in diesem Jahr die Ministerialdirektorin im Bundesinnenministerium, Beate Lohmann, aus. Der Redaktionsbeirat würdigte damit ihren Einsatz bei der praktischen Umsetzung des eGovernment-Gesetzes.

Dazu Beate Lohmann: „Ich bedanke mich beim Redaktionsbeirat der eGovernment Computing für die Auszeichnung. Ich freue mich sehr über den Preis und nehme diesen gerne stellvertretend für alle Kolleginnen und Kollegen aus dem Bundesinnenministerium entgegen, die sich mit großem Engagement um die Modernisierung der Verwaltung verdient machen.“

In ihrer Keynote auf dem Summit hatte die Bundesbeauftragte für Informationstechnik am Vortag die Bedeutung von Vernetzung und Kooperation von Bund, Ländern und Kommunen unterstrichen und sich für eine stärkere Kooperation im Bereich der öffentlichen IT in Deutschland ausgesprochen.

„Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit – vernetzt und ebenenübergreifend – müssen wir in allen Ebenen stärken. Dies gilt sowohl für die IT-Infrastruktur, als auch die Fachanwendungen des eGovernments“, betonte die Staatssekretärin.

Die stärkere Vernetzung ist eine wichtige Voraussetzung, um vor allem dem festgestellten Rückgang der Nutzung von eGovernment-Anwendungen zu begegnen. Aber auch der demografische Wandel, haushaltärische Zwänge und eine verschärfte IT-Sicherheitslage bleiben zentrale Herausforderungen für die Verwaltungen in Deutschland, die künftig verstärkt gemeinsame Anstrengungen erforderlich machen werden.

Mit der „Initiative Föderale IT-Kooperation“ (FITKO) des IT-Planungsrats und dem geplanten Umsetzungsprogramm der Bundesregierung zum eGovernment-Gesetz seien bereits wichtige Weichen für eine engere Zusammenarbeit gestellt.

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