Aktionsplan „Nachhaltig mobil“

Stuttgart stellt auf Elektro-Taxis um

| Redakteur: Ira Zahorsky

Die Taxis in Stuttgart sollen künftig elektrisch betrieben werden
Die Taxis in Stuttgart sollen künftig elektrisch betrieben werden (Bild: Pixabay / CC0)

Durch die Umstellung der Taxi-Flotte der Stadt Stuttgart auf eFahrzeuge sollen künftig die Schadstoffbelastung, der Lärm reduziert und damit die Lebensqualität in der Landeshauptstadt gesteigert werden. Dazu wurde das Beratungshaus bridgingIT mit der Durchführung der Umsetzungsstudie „ETAP – Elektro-Taxi-Aktionsplan“ beauftragt.

Der Aktionsplan der Landeshauptstadt, „Nachhaltig mobil in Stuttgart“, verfolgt als eines von sechs Handlungsfeldern den motorisierten Individualverkehr. Das Beratungshaus bridgingIT soll gemeinsam mit dem ISME (Institut Stadt|Mobilität|Energie) ein zukunftsträchtiges Konzept entwerfen, das kurzfristig den Transformationsprozess hin zur Elektromobilität einleitet, um langfristig die rund 700 Taxis in Stuttgart elektrisch betreiben zu können.

Das Ziel der Studie ist, die Ausarbeitung eines Fördermodells und eines Ladeinfrastrukturkonzeptes, welche die Anschaffung von eFahrzeugen im Taxibetrieb vorantreiben. Folgende Fragen stehen dabei im Fokus:

  • Wie wirtschaftlich sind eTaxis im Vergleich zu Diesel-Taxis?
  • Wie und wo können eTaxis geladen werden? oder
  • Sind ladende eTaxis vermittelbar?

Eine Analyse von Erfahrungen und Rahmenbedingungen verschiedener Taxi-Projekte aus anderen Städten wie auch die Anforderungen und Erfahrungen der Stuttgarter Taxiunternehmer dienen hierfür zunächst als Grundlage. Darauf aufbauend wird eine Bedarfs- und Investitionsplanung für ein angepasstes Ladeinfrastrukturkonzept erstellt, das sowohl Handlungsempfehlungen und Perspektiven als auch konkrete Empfehlungen zur langfristigen Umstellung der gesamten Taxiflotte beinhaltet. Die Ergebnisse werden gegen Ende des Monats erwartet.

Das Projekt „Elektro-Taxi-Aktionsplan Stuttgart“ wird im Rahmen der Modellregionen Elektromobilität mit insgesamt 64.672 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Modellregionen Elektromobilität werden von der „NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ koordiniert.

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