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News Studie: SOA macht Verwaltungen flexibler

| Redakteur: Gerald Viola

Auf der internationalen Kundenkonferenz SAPPHIRE 2008 in Berlin stellte SAP die Ergebnisse einer Studie mit der Schweizer Universität St. Gallen vor. Die Studie zeigt, wie IT-Projekte

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Auf der internationalen Kundenkonferenz SAPPHIRE 2008 in Berlin stellte SAP die Ergebnisse einer Studie mit der Schweizer Universität St. Gallen vor. Die Studie zeigt, wie IT-Projekte auf Basis einer serviceorientierten Architektur (SOA) und ihren wiederverwendbaren Softwarebausteinen (Services) die Betriebskosten senken und zu effizienteren Geschäftsprozessen führen. Mit einer Geschäftsprozess-Plattform auf Basis eines Enterprise-SOA-Konzepts konnten sich die Stadt Hagen und die FernUniversität Hagen neuen Herausforderungen schnell und effektiv stellen. Gleichzeitig wurden die Anliegen von Bürgern und Organisationen rascher beantwortet. Unter dem Namen "Rathaus 21" entwickelten Stadt und Universität ein Online-Portal mit über 50 vordefinierten Serviceleistungen. Durch das Portal konnten die Prozesse bürgernah gestaltet und abteilungsübergreifend optimiert werden.Replizierbare Prozess-Szenarien wie Einkaufskörbe oder elektronische Zahlungsfunktionen stehen nun auch anderen Städten und Öffentlichen Dienstleistern mit einer Enterprise SOA zur Verfügung. Im Vergleich zur herkömmlichen Softwareentwicklung können diese Szenarien schneller und effizienter eingesetzt werden."Die Umsetzung regulatorischer Auflagen wie etwa der EU-Dienstleistungsrichtlinie ist eine zentrale Aufgabe für Öffentliche Verwaltungen", betont Prof. Dr. Gunter Schlageter, Ordinarius für Praktische Informatik an der FernUniversität Hagen. "Gleichzeitig müssen wir jedoch Bürgern und der Wirtschaft neue oder verbesserte Dienstleistungen bieten. Mit einer Enterprise SOA werden unsere Prozesse flexibler und effizienter, was zu besseren und effizienteren Dienstleistungen führt, etwa im Meldewesen: Die Bürger können sich jetzt über das Portal selbst an- oder ummelden. Wir konnten die Effizienz unserer internen Prozesse um 16 Prozent steigern, die Bürger profitieren von einer kürzeren Bearbeitungszeit, die statt acht Tage jetzt nur noch 60 Sekunden dauert. Für uns ist Enterprise SOA also kein rein technisches Thema, sondern hat strategische Relevanz.""Durch die gemeinsame Studie mit der Universität St. Gallen wollten wir direkt von den Kunden erfahren, wie sie dank Enterprise SOA schneller auf Marktveränderungen reagieren können", erläutert Patrick Frerichs, Consulting Director bei SAP. "Diese Studie ist Teil der Analysen und des Feedbacks, das wir kontinuierlich von unseren Kunden einholen. Sie zeigt, dass zahlreiche SOA-Projekte zwar ohne eine spezifische Wirtschaftlichkeitsanalyse begonnen werden, mit fortschreitender Projektdauer jedoch zunehmendes Interesse entsteht, den wirtschaftlichen Nutzen zu erfassen und zu belegen. Auf Basis der Studie können wir jetzt gemeinsam mit Kunden und Interessenten Ansätze entwickeln, um den Nutzen von SOA noch zu erhöhen."

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