Zukunftspfade Digitales Deutschland 2020

Studie fordert mehr Kompetenzen für den IT-Planungsrat

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Als weiteres wichtiges Ziel ist laut Studie der Aufbau digitaler Souveränität bei allen Bürgerinnen und Bürgern und in allen Unternehmen ist als wichtige politische Aufgabe umzusetzen.

„Die Digitalisierung muss insgesamt auf allen Ebenen stärker in das Bildungssystem integriert werden. Jeder einzelne Bürger ist in erster Linie selbst (in seiner Rolle als Schüler, Student, Berufstätiger oder als Eltern, im Privaten usw.) für den Aufbau digitaler Souveränität im Sinne einer umfassenden Medienkompetenz verantwortlich.“

Der Staat müsse aber Anreize und Hilfestellungen für den Ausbau der Medienkompetenz schaffen und hierzu die digitale Souveränität als weitere Kernkompetenz in die Lehrpläne der Schulen aufnehmen. Diese beträfe auch die Unternehmen, in denen eigenverantwortlich digitale Souveränität bei allen Mitarbeitern im Sinne eines lebenslangen Lernens systematisch geschult werden müsse.

Jeder einzelne Burger sollte zudem in die Lage versetzt werden, seine persönlichen Daten in der vernetzten Welt soweit wie möglich selbst zu schützen. In bestimmten Bereichen setze das auch den Einsatz finanzieller Mittel oder die staatliche Forderung bestimmter Technologien und Sicherheitsstandards voraus.

eGovernment als Nutzenstifter und Treiber

„Alle wesentlichen Dienste und Leistungen der Verwaltung sind zu digitalisieren“, so die Verfasser.

„Handlungsmaxime ist es, mehr Nutzungsanreize für Bürger und Unternehmen und Angebote der Verwaltung mit Mehrwert zu schaffen. Mit einer digitalisierten Verwaltung und digitalen Diensten wird mehr Transparenz zwischen staatlichen Einrichtungen und Bürgern sowie Wirtschaft geschaffen (Open Government), Partizipation ermöglicht sowie wirtschaftliche Entwicklungen angestoßen (neue Geschäftsmodelle und Ökosysteme wie zum Beispiel den Neuen Personalausweis).“

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