Rechenzentrum der Rheinbahn AG

Strukturierte Verkabelung

| Autor / Redakteur: Sabine Hensold / Susanne Ehneß

Glasfaser- und Kupfersteckverbinder

Nach der Feststellung des genauen Mengengerüsts vor Ort durch die tde gab die Rheinbahn die Netzwerkkomponenten in Auftrag. Als Generalunternehmer plante und installierte die tde gemeinsam mit der Rheinbahn die passive Netzwerkinfrastruktur für das neue Rechenzentrum.

In den acht Racks der ersten Serverreihe kommen tML-Systeme mit LWL- und TP-Modulen gemischt zum Einsatz. Das LWL-/MPO-Modul ist mit 6x und 12x LC-Duplex Ports, das TP-Modul mit 6x RJ45 Ports ausgestattet. Bis zu 96x LC-Duplex beziehungsweise 48x RJ45 Ports lassen sich auf einer Höheneinheit unterbringen.

Das modular aufgebaute System besteht aus den drei Kernkomponenten Modul, Trunkkabel und Modulträger. „Die vorkonfektionierten, getesteten Systemkomponenten ermöglichen eine Plug-and-play-Installation innerhalb kürzester Zeit. LWL- und TP-Module lassen sich zusammen in einem Modulträger mit sehr hoher Portdichte gemischt einsetzen“, beschreibt tde-Geschäftsführer André Engel die hauseigene Lösung.

Das Herz des Systems sind die rückseitigen MPO- und Telco-Steckverbinder, über die mindestens 6 Ports mit 10 GbE beziehungsweise GbE Performance auf einmal verbunden werden können.

Verkabelung mit kurzen Weglängen

Die Montage der tML-Systeme erfolgte innerhalb von drei Tagen. Auch das Problem, dass die Kabeleinführung an den Racks gemessen am kompletten Serverschrank etwas zu klein geraten ist, haben die Techniker nach den Worten Lellaus perfekt in den Griff bekommen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Projektes zeigt sich die Rheinbahn rundum zufrieden. Das Nahverkehrsunternehmen verfügt nun über ein festes und gut strukturiertes Verkabelungssystem. Hinzukommende Module müssen die IT-Mitarbeiter nur noch auf kurzem Weg innerhalb der Racks verkabeln. Für die tML-Verkabelungssysteme bietet die tde standardmäßig Migrationsoptionen für 40/100 GbE über Glasfaser. Damit ist die Rheinbahn für kommende Highspeed-Übertragungen bestens gerüstet.

Schnelle Amortisierung

Die neue Verkabelungsstruktur vereinfacht die Administration und verringert die Fehleranfälligkeit enorm. Nachverkabelungen und der Austausch von Kabeln lassen sich künftig schnell und einfach durchführen. Dies führt langfristig zu hohen Einsparungen, wodurch der Return on Investment (ROI) schnell erreicht sein wird.

Mittelfristig folgt noch die Verkabelung der zweiten Rackreihe. Außerdem plant die Rheinbahn langfristig die Neuverkabelung des Ausfallrechenzentrums, dessen Racks bisher noch frei verkabelt sind.

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