Rechenzentrum der Rheinbahn AG

Strukturierte Verkabelung

| Autor / Redakteur: Sabine Hensold / Susanne Ehneß

Düsseldorf und die Rheinbahn
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Düsseldorf und die Rheinbahn (Bild: Jaroslaw Miernik)

Den Bau eines neuen Rechenzentrums nutzte die Rheinbahn AG, um die Verkabelung komplett neu aufzusetzen und damit dem über die Jahre entstandenen Wildwuchs entgegenzuwirken.

Die Rheinbahn betreibt den Nahverkehr in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf, im Kreis Mettmann, im Rhein-Kreis Neuss sowie in weiteren sechs Kommunen im Umland. Etwa 2.900 Mitarbeiter befördern werktags rund 720.000 Fahrgäste in 735 Fahrzeugen auf 110 Linien. Damit zählt die Rheinbahn zu den größten Arbeitgebern in der Region.

Zwei Rechenzentren an unterschiedlichen Standorten sorgen bei der Rheinbahn für den reibungslosen Betrieb der Omnibusse, Straßen- und Stadtbahnen sowie der kaufmännischen IT-Abläufe. Da einer dieser Standorte mittelfristig umziehen soll, beschloss die Rheinbahn den Neubau eines Rechenzentrums.

Neubau als Chance

„Da wir die einmalige Chance eines ‚Neuanfangs‘ hatten, wollten wir von Beginn an eine übersichtliche Verkabelung mit klaren Strukturen vornehmen. Mit dem Neubau des Rechenzentrums bot sich uns die Gelegenheit, eine sich in der Regel einschleichende Unordnung von vorneherein zu unterbinden. Diese Chance wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen“, erläutert Marcel Lellau, Abteilungsleiter Rechenzentrum bei der Rheinbahn.

Marcel Lellau weiß, wovon er spricht: Bisher waren die Racks in beiden Bestands-Rechenzentren sowohl innerhalb als auch zwischen den einzelnen Systemen manuell verkabelt. Daraus resultierte eine gewisse Unübersichtlichkeit.

„Im Laufe der Zeit entstand dadurch ein regelrechter Wildwuchs“, ergänzt Hardy Klatt, Netzwerktechniker bei der Rheinbahn. „Mussten wir ein Kabel austauschen oder zurückverfolgen, war dies oft sehr zeitaufwändig, insbesondere weil sich die Beschriftung vieler Kabel gelöst hatte oder nicht mehr lesbar war.“

Schritt für Schritt zur Lösung

Im ersten Planungsschritt legte das IT-Team um Lellau die Rackverkabelung fest. „Alle waren sich einig, dass eine freie Verkabelung langfristig zu undurchsichtig und fehleranfällig werden würde und letztlich einen erhöhten administrativen Aufwand bedeutete“, erklärt Lellau.

Nachdem die IT-Experten der Rheinbahn das Mengengerüst ermittelt hatten, kontaktierten sie verschiedene Anbieter, die als Partner für die Installation einer strukturierten Verkabelungslösung in die engere Wahl kamen. Bei den Produktpräsentationen der einzelnen Netzwerkexperten überzeugte schließlich das tML – tde Modular Link System durch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. „Es gab zwei weitere Mitbewerber, aber nach Vorstellung der jeweiligen Produkte hatten wir bei tde das beste Gefühl. Die Komponenten sind einfach hochwertiger“, erläutert Lellau die Entscheidung für tde. Außerdem bot das tML-System gegenüber Konkurrenzprodukten eine höhere Packungsdichte auf einer Höheneinheit (HE).

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