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Prognose von IDC zum deutschen Markt für Speicherlösungen Storage-Investitionen schwächeln

| Redakteur: Katrin Hofmann

2010 werden die Unternehmen in Deutschland ihre Ausgaben für Storage nochmals kürzen, befürchten die Marktforscher von IDC.

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Mit den Storage-Budgets wird es IDC zufolge bergab gehen.
Mit den Storage-Budgets wird es IDC zufolge bergab gehen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der deutsche Storage-Markt gab bereits im Jahr 2008 angesichts der Rezession recht kräftig nach, nämlich um rund sieben Prozent. Im vergangenen Jahr hat sich der Abwärtstrend weiter verstärkt und auch 2010 könnten die Unternehmen ihre Ausgaben nochmals kürzen. Das Marktforschungsunternehmen IDC rechnet mit einem Minus von rund neun Prozent.

Erst mit Aufhellen der Absatz- und Ertragsperspektiven der Unternehmen soll sich auch der Storage-Markt allmählich stabilisieren. Treiber seien die zunehmenden Datenmengen, die Firmen bewältigen müssen und die einen steigenden Bedarf an Speicherkapazitäten nach sich ziehen.

Gegenläufig wirkten hingegen die Bestrebungen, Storage-Kapazitäten zu optimieren. So können durch Thin Provisioning im Rahmen von Storage-Virtualisierung Speicherkapazitäten reduziert werden. Zudem steige die Bereitschaft, Speicherkapazitäten als externe Dienstleistung zu beziehen (Storage as a Service). Darüber hinaus sinken dem Marktforschungsunternehmen zufolge die Kosten für Speicherlösungen, was das Marktvolumen weiter drückt.

IDC nimmt an, dass der Storage-Markt hierzulande bis 2013 um 5,6 Prozent (CAGR) auf ein Volumen von unter einer Milliarde Euro schrumpfen wird.

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