Energie- und Wasserversorgung Altenburg nutzt Integrationsplattform X4

Störungsabwicklung auf Knopfdruck

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Workflow detailliert analysieren

Die Aufgabe der SAG, die auch die Projektleitung innehatte, war es, den gesamten Workflow von der Eingabe der Störungsmeldung in SICAD und die Auftragsabwicklung in SAP bis hin zur Rechnungsstellung zu analysieren und zu dokumentieren.

Nach Bestätigung der Workflows seitens Ewa begann die zweite Projektphase. Sie bestand aus zwei Arbeitsschritten: So wurden zunächst in SICAD einige Module leicht angepasst, um den Workflow über X4 starten zu können.

„Parallel zeichneten wir mit dem grafischen X4-Prozess-Designer in einer Art Flussdiagramm alle Schritte der Störungsbearbeitung, die das Tool später automatisch abarbeiten sollte“, erläutert Stephan Rodig, der bei SoftProject im Vertrieb auf die Versorger-Branche spezialisiert ist.

Einzelne Schritte sind zum Beispiel der Start des Programms, die Übergabe der korrekten SICAD-Informationen zu Störungsorten und -arten an SAP PM sowie Datenbankabfragen. Hardwareseitig nutzt das Integrations-Tool einen Windows-2003-Rechner, auf dem der X4-Server installiert wurde. Weitere Hard- oder Software war nicht erforderlich.

X4-SAP-Adapter für korrekten Maskenaufruf

Nachdem alle Prozesse im SICAD und auf dem X4-Server programmiert und designt waren, musste noch die technische Verbindung zum automatischen Aufruf der richtigen SAP-Dialogmaske für die Auftragsanlage geschaffen werden. Hier kommt der X4-SAP-Adapter zum Einsatz, der jedes der genannten BAPIs quasi mit Namen aufrufen kann.

Um die Auftragsmaske korrekt anzulegen, waren SAP-Insiderkenntnisse erforderlich: So war im speziellen Fall zum Beispiel darauf zu achten, Datumsangaben immer in der Reihenfolge Jahr/Monat/Tag anzugeben und alle Pflichtfelder korrekt zu füllen.

Ein undurchdringliches Hindernis im wahrsten Sinne des Wortes waren anfangs die Einstellungen der Firewalls, die jeweils zwischen SICAD, X4 und SAP standen. „Hier mussten wir erst die richtigen Ports öffnen, um den reibungslosen Datenfluss zu ermöglichen“, sagt Stephan Rodig von SoftProject.

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