Smarte Mobilitätskonzepte

Startschuss für grenzüberschreitendes Testgebiet zum autonomen Fahren

| Autor / Redakteur: dpa/lrs / Ira Zahorsky

Deutschland, Frankreich und Luxemburg haben ein gemeinsames Testgebiet zur Erforschung des autonomen Fahrens ausgewiesen.
Deutschland, Frankreich und Luxemburg haben ein gemeinsames Testgebiet zur Erforschung des autonomen Fahrens ausgewiesen. (© zapp2photo - stock.adobe.com)

Erste Testfahrten für das autonome Fahren über Ländergrenzen hinweg hat es am Mittwoch im Dreiländereck von Deutschland, Luxemburg und Frankreich gegeben. Im luxemburgischen Schengen verfolgten Minister der drei Länder, wie Fahrzeuge mit unterschiedlichen Verkehrsampeln, Schildern und Mobilfunksystemen zurechtkommen.

„Die Mobilität der Zukunft, die beginnt jetzt – und wir sind mittendrin“, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) zum Startschuss des grenzüberschreitenden Testfelds. Hier werde erprobt, was künftig Standard sein werde.

Das internationale Testgebiet ist das erste in Europa. Es erstreckt sich über den Süden Luxemburgs, die Region Metz in Frankreich und Teile des Saarlandes. Mit dieser Zone wollen die drei Länder der Industrie, der Forschung und der Wissenschaft einen Raum zugänglich machen, um Einsatz-Szenarien und neue Technologien über Grenzen großflächig auf allen Straßenarten zu erproben.

Saarlands Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) sagte, auf dem Testfeld gelängen „wegweisende Schritte auf dem Weg zu smarten Mobilitätskonzepten“. Die Erkenntnisse könnten helfen, neue Möglichkeiten im öffentlichen Personennahverkehr zu eröffnen.

Erste Projekte laufen bereits zum Einsatz von automatisierten Minibussen für Grenzgänger und zur 5G-Mobilfunk-Abdeckung. Denn die Vernetzung ist Voraussetzung für das automatisierte Fahren. Deshalb habe Luxemburg bereits massiv in die nationalen und internationalen Hochgeschwindigkeitsverbindungen investiert ebenso wie in zukunftsweisende digitale Infrastrukturen, für die das zukünftige 5G-Netz ein ausschlaggebendes Element sein werde, sagte Luxemburgs Wirtschaftsminister Etienne Schneider.

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45845853 / Standards & Technologie)