Investitionsschub für bayerische Krankenhäuser

Startschuss für 20 neue Krankenhausbauvorhaben

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Bayern stellt für seine Krankenhäuser rund 500 Millionen Euro jährlich zur Verfügung.
Bayern stellt für seine Krankenhäuser rund 500 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. (Bild: Archiv)

Finanzminister Dr. Markus Söder bekräftigte: „Der Freistaat Bayern sorgt für seine Krankenhäuser!“ Mit den zur Verfügung gestellten Fördermitteln können auch in diesem Jahr alle Krankenhausprojekte vollständig finanziert werden. Söders Feststellung: „Bayern und seine Kommunen leisten in diesem Sektor deutlich mehr als andere Länder.“

Der Freistaat Bayern stellt für seine Krankenhäuser rund 500 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Ein Schwerpunkt dabei ist neben den Jahrespauschalförderungen vor allem auch die bedarfsgerechte Einzelförderung von Baumaßnahmen. Der Ministerrat gab nun kürzlich den Startschuss für 20 neue Krankenhausbauvorhaben in Bayern in den Jahren 2015 bis 2018 mit einem Gesamtfördervolumen von 312 Millionen Euro, wobei etwa 176 Millionen Euro für den ländlichen Raum vorgesehen sind.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte in der Kabinettssitzung in München: „Dieser Investitionsschub für bayerische Krankenhäuser wird die Qualität der stationären Versorgung der Menschen weiter steigern. Dabei ist klar: Krankenhäuser müssen nicht nur medizinisch leistungsstark, sondern auch schnell erreichbar sein. Das ist gerade in einer älter werdenden Gesellschaft unverzichtbar.“

Finanzminister Dr. Markus Söder sagte unter anderem: „Mit den Fördermitteln werden gezielte Wachstumsimpulse gegeben und hochwertige Arbeitsplätze gesichert. Wir sorgen mit den geplanten Investitionen nicht nur für die Gesundheit der Bürger vor Ort, sondern schaffen auch einen wichtigen Anschub für Bauwirtschaft, Handwerk und medizintechnische Industrie.“

Die gute Nachricht des Tages ...

Huml und Söder unterstrichen: „Die gute Nachricht des Tages lautet: Mit dieser Kabinettsentscheidung können die Krankenhausträger umgehend die weiteren Schritte einleiten.“

Herausragende Projekte sind die Baumaßnahmen am Klinikum Ingolstadt, am Klinikum Bamberg, am Bezirksklinikum Mainkofen, am Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg sowie an den Kliniken in Neustadt a. d. Aisch und Burgau.

Den Überlegungen anderer Bundesländer, künftig auf eine pauschale Krankenhausförderung umzustellen, erteilte Ministerin Huml eine klare Absage: „Bayern ist sich seiner Verantwortung für die Krankenhäuser bewusst. Die heutige Entscheidung ist dafür ein weiterer klarer Beleg. Wir wollen auch künftig eine gezielte Einzelfallförderung statt einer Vergabe nach dem Gießkannenprinzip. Nur so können wir regionale und strukturelle Besonderheiten berücksichtigen.“

Eine Übersicht der geplanten Projekte finden Sie auf der nächsten Seite.

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42775937 / Management/Finanzen)