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Runderneuerung der Verwaltung Standortqualität vor Diktat des Rotstifts

| Autor / Redakteur: Prof. Utz Schliesky / Manfred Klein

In Schleswig-Holstein begreifen die Verantwortlichen eGovernment als Katalysator für die Verwaltungsmodernisierung und als Grundlage zur Entbürokratisierung. Prof. Dr. Utz Schliesky erläutert in eGovernment Computing die zentralen Punkte des anspruchsvollen Vorhabens.

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Ministerialdirigent Prof. Dr. Utz Schliesky, Leiter der Abteilung Verwaltungsmodernisierung im schleswig-holsteinischen Finanzministerium
Ministerialdirigent Prof. Dr. Utz Schliesky, Leiter der Abteilung Verwaltungsmodernisierung im schleswig-holsteinischen Finanzministerium
( Archiv: Vogel Business Media )

Ein wesentliches Ziel, das sich die schleswig-holsteinische Landesregierung für die laufende Legislaturperiode gesetzt hat, ist die Modernisierung der Verwaltung. Der Stellenwert wird bereits durch die organisatorische Aufstellung deutlich: Ein Staatssekretär für den Bereich Verwaltungsmodernisierung und Entbürokratisierung koordiniert diese breit angelegte Querschnittsaufgabe. Ihm steht die Abteilung Verwaltungsmodernisierung im Finanzministerium zur Seite, in der ressortübergreifende Maßnahmen erarbeitet beziehungsweise Prozesse in den Ressorts begleitet und koordiniert werden. Oberste Leitlinien sind dabei die Wirtschaftlichkeit bei der Abwägung von Aufgaben und Strukturen sowie ein Nutzen für Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger: Die Verwaltung soll nicht unter dem Diktat des Rotstifts „zusammengestrichen“ werden, wie die Federführung des Finanzministeriums bei dieser Thematik möglicherweise vermuten lässt. Sie soll vielmehr im Interesse einer großen Standortattraktivität effizient, auf einem hohen Qualitätsniveau und weniger „spürbar“ arbeiten.

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