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eJustice Standardisierte Justiz-IT

| Autor: Susanne Ehneß

Eine Integrationsplattform von T-Systems soll künftig einen durchgängig digitalen Rechtsverkehr ermöglichen, ohne bestehende Systeme ersetzen zu müssen.

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Ziel: eine effiziente digitale Justiz
Ziel: eine effiziente digitale Justiz
(Bild: nmann77_Fotolia.com)

Die „E-Justice Application & Communication Platform“ von T-Systems will alle bestehenden Fachverfahren ohne Medienbruch und sicher mit elektronischer Akte und IT-Infrastruktur verbinden. Sowohl Fachverfahren aus verschiedenen Entwicklungsverbünden als auch sämtliche Kommunikationswege – wie das elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach EGVP, gescannte Papierpost und Fax – sollen sich damit nahtlos miteinander verknüpfen lassen.

Kooperativ

„Damit die digitale Justiz effizient funktioniert, müssen die vielen verschiedenen Systeme zu einem homogenen Ganzen integriert werden“, erläutert Jürgen Breithaupt, Senior Sales Solution Consultant bei T-Systems. „Wir machen das möglich, ohne dass vergangene Investitionen umsonst waren.“

Die Integrationsplattform funktioniere als eigenständige Lösung, könne aber auch als parallele Lösung bestehende Kommunikations- und Integrationsplattformen ergänzen oder deren Aufgaben langfristig Schritt für Schritt übernehmen.

Laut T-Systems setzt die Plattform durchgängig auf die elektronische Signatur sowie Verschlüsselung und verwendet eine flexible Open-Source-Technologie, die sich bereits in zahlreichen großen Projekten mit hohen Sicherheitsanforderungen im Betrieb bewährt habe.

Module

T-Systems bietet verschiedene Lösungen für die Bereiche Kommunikation, Fachverfahren und Geschäftsprozesse, Aktenmanagement sowie Infrastruktur an, die auf der eJustice-Plattform aufsetzen. Zum Beispiel nutzen die Bundesländer Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein nach Angaben des IT-Dienstleisters seit mehr als zehn Jahren das elektronische Grundbuch FOLIA/EGB.

Auch beim Betrieb von Justiz­infrastrukturen und IT-Service-Management habe T-Systems mehrere Bundesländer an Bord. Ebenfalls Teil des T-Systems-Angebots sind De-Mail und die „E-Akte ­Public“.

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