Hersteller-unabhängige Lösung erhöht Speicherleistung

Stadtwerke Tuttlingen nutzen flexibles Software Defined Storage

| Redakteur: Ira Zahorsky

Die Stadtwerke Tuttlingen setzen auf die Unified-Storage-Lösung von Nexenta.
Die Stadtwerke Tuttlingen setzen auf die Unified-Storage-Lösung von Nexenta. (Bild: Nexenta)

Die Stadtwerke Tuttlingen kümmern sich nicht nur um Elektrizität, Gas und Wasser für mehr als 34.000 Bürger. Das Geschäftsfeld umfasst inzwischen auch ein Freibad, mehrere Parkplätze und ein Glasfaser-Netzwerk. Um den erhöhten Speicher-Leistungsbedarf abzudecken, entschied sich das Unternehmen für die Lösung NexentaStor.

Die Stadtwerke Tuttlingen (SWT) nutzten sowohl Oracle- als auch SQL-Datenbanken mit einem Datacore-Speicher und einer klassischen Acht-Gigabyte-Fiber-Channel-Infrastruktur, die allerdings nicht optimal auf den Speicher abgestimmt war. Der bestehende Speicher war vier Jahre alt und konnte den erhöhten Leistungsbedarf seit der Konsolidierung der physischen Server nicht mehr bedienen. Da ein VDI-Projekt geplant war und die Lizenz des bestehenden Speichers ablief, standen die SWT vor der Entscheidung, entweder die Lizenz zu erneuern und die Hardware zu verbessern oder nach einer Alternative zu suchen.

Meik Müller, IT-Manager bei den Stadtwerken Tuttlingen, kommentiert: „Um unser IT-System flexibel zu halten und auf Änderungen im Energiemarkt schnell reagieren zu können, brauchten wir ein neues Speichersystem, das nicht nur sehr performant ist, sondern auch sehr flexibel und darüber Hochverfügbarkeit bietet.“

Zum Test kam ein System basierend auf NexentaStor, das auf einem Network File System (NFS) aufgebaut werden kann. Dies machte das System nicht nur kostengünstig im Vergleich zu auf Windows aufbauenden Systemen, sondern auch stark skalierbar. Die Lösung konnte als Unified Storage darüber hinaus fast alle Daten aus verschiedenen Quellen verarbeiten. Die Stadtwerke wählten einen Nexenta-Cluster basierend auf zwei HP Headnodes und zwei HP JBODs mit einer Gesamtkapazität von 60 Terabyte. Die beiden NexentaStor-Appliances bilden nun das Speicherfundament der gesamten Infrastruktur im Rechenzentrum am Stammsitz des Dienstleisters.

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