Trotz Umstieg auf Linux: Stadtverwaltung München kauft Windows-Lizenzen

Redakteur: Gerald Viola

Eigentlich sollten die 14.000 PC-Arbeitsplätze in der bayerischen Landeshauptstadt nur noch unter Linux betrieben werden. Nachdem das Migrationsziel auf 80 Prozent der PCs reduziert worden war, kauft die Stadtverwaltung jetzt 2.000 gebrauchte „Windows 2000 Professional“-Lizenzen von der HHS usedSoft GmbH“: „Die bayerische Landeshauptstadt konnte damit im Vergleich zum Neupreis eine Ersparnis von mehr als 50 Prozent erzielen.“

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In ihrem Vergabeverfahren hatte sich die Stadt München ausschließlich an Anbieter gebrauchter Lizenzen gewandt. „Wir kannten das Einsparpotenzial, das der Kauf bereits verwendeter Lizenzen bietet“, erläutert Reinhold Forster, Leiter der Vergabestelle 3 bei der Landeshauptstadt München. „Und nach sorgfältiger juristischer Prüfung hatten wir auch keinerlei rechtliche Bedenken.“ Für Windows 2000 gibt es allerdings keinen Support vonseiten Microsofts mehr.

Der Handel mit gebrauchten Software-Lizenzen hat sich in Deutschland seit einigen Jahren als feste Größe etabliert. Auch Kommunen entscheiden sich zunehmend für diesen konkurrenzlos günstigen Weg, Software einzukaufen. So zählen unter anderem die Stadtverwaltung Bad Salzuflen, die Datenzentrale Baden-Württemberg und die Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart (KDRS) zu den Kunden von usedSoft.

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