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„Kontinuität und Dienstleistungsqualität sichergestellt“ Stadt Wien kauft für 1,5 Millionen Euro Microsoft-Lizenzen

Redakteur: Gerald Viola

Open-Source-Experiment gescheitert? Nein, sagt die Wiener SPÖ: „Die Stadt Wien versucht, die Balance zwischen Anbietern weit verbreiteter Anwendungen wie Microsoft und Open-Source Produkten zu wahren.“

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Open Source im Rathaus: Es geht abwärts in Wien
Open Source im Rathaus: Es geht abwärts in Wien
( Archiv: Vogel Business Media )

Tatsache: Der Wiener Gemeinderatsausschuss hat beschlossen, für die nächsten drei Jahre Lizenzen für Microsoft Office Pakete zu erwerben. Gleichzeitig wird die Stadt Open-Source-Anwendungen weiter forcieren. Der Beschluss, dafür 1,5 Millionen Euro auszugeben, ist im Ausschuss einstimmig gefallen.

Die IKT-Sprecherin der Wiener SPÖ, Gemeinderätin Barbara Novak: „Die Grenzen zwischen Produkten großer Anbieter und Open-Source-Anwendungen verschmelzen langsam. Es stellt sich schon lange nicht mehr die Frage, ganz oder gar nicht auf Open-Source umzusteigen. Heute ergänzen sich Open-Source-Anwendungen und Anwendungen der etablierten Software-Firmen hervorragend.“

Übrigens: 2004 gab es in Wien die erste Studie Open Source Software „STOSS“ als Entscheidungsgrundlage zur künftigen IT-Ausstattung der Stadtverwaltung. Nach einer lustlosen Teilmigration gibt es seit Anfang des Jahres STOSS 2 zu Kosten und Nutzen von Open Source Software in der Verwaltung. Doch ausgerechnet diese Studie soll weiter geheim bleiben, während die erste zum Download bereitgestellt wird.

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