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Open-Source-Lösung OpenDoors Stadt Ulm will „Politik der offenen Tür“ praktizieren

| Autor: Ira Zahorsky

Institutionen und Kommunen, die schnell und kostengünstig mit ihren Bürgern in Kontakt treten wollen, können dies über die Open-Source-Partizipationslösung OpenDoors tun. Die Stadt Ulm hat dieses Projekt Anfang November auf der Veranstaltung „Stadt und Netz“ in Berlin vorgestellt.

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Die Partizipationslösung OpenDoors bietet einfachen Einstieg in die Bürgerbeteiligung.
Die Partizipationslösung OpenDoors bietet einfachen Einstieg in die Bürgerbeteiligung.
(Bild: © Matthias Buehner - Fotolia.com)

Mit OpenDoors auf Basis der Microsoft-Cloud-Plattform Azure können Kommunen in den direkten Dialog mit ihren Bürgern treten, um ihnen Mitsprache zu einem frühen Zeitpunkt, beispielsweise an öffentlichen Bauprojekten, zu ermöglichen und um alle Fragen rund um solche Großprojekte beantworten zu können. Entwickelt wurde die Lösung von dem Berliner Unternehmen Zebralog.

Das bietet OpenDoors

OpenDoors soll skalierbar, agil und sicher sowie kostengünstig in der Expansion sein und nach der Installation in der Azure-Cloud innerhalb von wenigen Minuten für den Dialog mit den Bürgern zur Verfügung stehen. Nach Projektende soll sich die Lösung zudem ohne zusätzliche Kosten auch wieder herunterfahren lassen.

Bürger können OpenDoors nutzen, um bei öffentlich relevanten Themen mitzureden. Das Partizipations-Tool soll Fragen thematisch sortieren, häufig diskutierte Themen in Heatmaps darstellen und das einfache Teilen von Informationen in den sozialen Netzwerken ermöglichen. Zudem soll die Bedienung für mobile Endgeräte optimiert sein, sodass Bürger auch mit jedem Smartphone und internetfähigen Tablet auf die ePartizipations-Plattform zugreifen können.

Auch die Administration des Portals soll simpel sein: Design und Redaktionsbereich lassen sich leicht anpassen und pflegen, und ein Cockpit hilft bei der Moderation und der Beantwortung der Bürgerfragen.

Praxisbeispiel Ulm

Die Stadt Ulm hat bereits positive Erfahrungen mit OpenDoors und der Beteiligung ihrer Bürger an wichtigen kommunalen Projekten gemacht. Von Ende September bis Ende Oktober dieses Jahres konnten die Ulmer Bürger darüber diskutieren, wie die bisher von der Bundeswehr genutzte Hindenburg-Kaserne in ein zivil genutztes Wohn- und Kulturzentrum umgewandelt werden kann. Mit der OpenDoors-Lösung konnten die Bürger Ulms über das Endgerät ihrer Wahl Fragen stellen und Vorschläge für die Umgestaltung einreichen.

„Für uns ist die Teilhabe der Bürger keine taktische Frage, sondern ein grundlegendes Prinzip“, sagt Ulms Erster Bürgermeister Gunter Czisch. „Wir beziehen die Ulmer Bürger direkt in die Planung und Umsetzung unserer Projekte mit ein, sorgen für Transparenz und schaffen die Möglichkeit für sie, tatsächlich mitzuwirken.“

Ergänzendes zum Thema
Microsoft CityNext

Microsoft will die Entwicklung von Kommunen und Städten durch den Einsatz moderner Informationstechnologien fördern. Im Rahmen der Initiative „Microsoft CityNext – Gemeinsam für die Stadt von morgen“will der Hersteller weltweit mit über 430.000 Partnern Kommunen und Städte wie Hamburg, London, Barcelona oder Moskau dabei unterstützen, sicherer, effizienter und lebenswerter zu werden und die notwendige Modernisierung des öffentlichen Sektors voranzutreiben. Dr. Marianne Janik, Senior Director Public Sector und Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Deutschland: „Dabei geht es uns vor allem um Lösungen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen und jedem einzelnen Bürger die Möglichkeit geben, das Leben in seinem urbanen Raum aktiv mitzugestalten. OpenDoors ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Mit IT-Lösungen wie OpenDoors werden Städte moderner und rücken näher an ihre Bürger heran. Die öffentlichen Verwaltungen entwickeln sich damit zu innovativen Dienstleistern mit zeitgemäßen Kommunikationsstrukturen.“

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Über den Autor

 Ira Zahorsky

Ira Zahorsky

Redakteurin und Online-CvD, IT-BUSINESS