Onlinedienstleistungen Stadt Goslar führt OpenR@thaus ein

Autor: Ira Zahorsky

Der Oberbürgermeister der Stadt Goslar sieht die Kommune als Dienstleister der Bürger. Deshalb ist ihm der Ausbau der digitalen Angebote wichtig, um insbesondere den Berufstätigen gerecht zu werden. Über das Serviceportal OpenR@thaus sind zunächst Basisdienstleistungen buchbar.

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In der Stadt Goslar geht das Serviceportal OpenR@thaus an den Start.
In der Stadt Goslar geht das Serviceportal OpenR@thaus an den Start.
(Bild: © Max Maximov-stock.adobe.com)

Projektbeginn für die digitalisierten Serviceangebote bei der Stadt Goslar war im Herbst vergangenen Jahres. Jetzt geht das Serviceportal mit den ersten 14 Basis-Dienstleistungen an den Start. Dazu zählen:

  • Hundesteuer-An- und Abmeldung
  • Bestellung von Urkunden wie Eheurkunde, Geburts-, Lebenspartnerschafts oder Sterbeurkunde
  • die einfache und erweiterte Meldebescheinigung sowie die einfache und erweiterte Melderegisterauskunft
  • Anmeldung, Ummeldung und Abmeldung von Gewerbe
  • Ideen- und Beschwerdemanagement.

Nach einmaliger Registrierung können die Bürger die Verwaltungsdienstleistungen rund um die Uhr von überall und mit allen Endgeräten beantragen und per PayPal oder GiroPay bezahlen. Die zentralen Benutzerkonten werden über den Landkreis gepflegt. Bei der Registrierung beziehungsweise Anmeldung, wird der Nutzer deshalb vorübergehend zur Seite des Landkreises weitergeleitet.

Ausbau des Angebots

„Bürgerinnen und Bürger haben das Recht, Dienstleistungen ihrer Kommune digital in Anspruch zu nehmen. Wir sind in der Pflicht, unseren Bürgerservice digital zu verbessern. Wir sind schließlich Dienstleister für die Bürgerschaft“, meint Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk.

Für mich ist das nicht ‚nice to have‘, sondern Pflichtprogramm.

Dr. Oliver Junk, Oberbürgermeister Stadt Goslar

Zeitnah sollen deshalb weitere Angebote folgen wie die Beantragung von Auskunfts- oder Übermittlungssperren, die Abmeldung einer Nebenwohnung, Statusabfragen zum Personalausweis und Reisepass oder auch die Bewerbung als Wahlhelfer. „Sobald ein neuer Service verfügbar ist, schieben wir den nach“, kündigte Oliver Kasties, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste, an und nannte als besonders nachgefragt die Themen Anwohnerparken, Sondernutzungen und Kitaanmeldungen.

Claudia Marx, Fachdienstleiterin Organisation, sieht große Vorteile für die Bürger, wenn der Prozess innerhalb des Landkreises weiter fortgeschritten ist. „Die Bürger müssen sich keine Gedanken mehr um die Zuständigkeiten machen. Ob nun der Landkreis oder die Kommune zuständig ist, ist dann egal. Der Nutzer kann über OpenR@thaus seine gewünschte Dienstleistung beantragen“, so Marx. Insellösungen seien dann passé.

OpenR@thaus in Goslar

Im Juni 2020 bahnte sich das Projekt an. Gemeinsam mit der Firma ITEBO, dem Landkreis Goslar und den kreisangehörigen Kommunen einigte man sich auf eine gemeinsame, landkreisweite Lösung mit Projektleitung durch die Stadt Goslar. Mit dabei sind neben Landkreis und Stadt Goslar die Kommunen Bad Harzburg, Liebenburg, Seesen, Braunlage, Clausthal-Zellerfeld, Langelsheim und Lutter.

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Über den Autor

 Ira Zahorsky

Ira Zahorsky

Redakteurin und Online-CvD, IT-BUSINESS