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Max-Planck-Institute

Spitzen-IT-Infrastruktur für Spitzenforschung

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Intranet für alle

Das Partnerunternehmen T-Systems analysierte in einem ersten Schritt die bestehende Intranet-Infrastruktur und erarbeitete danach mehrere Strukturvorschläge, wie man die Informationen neu ordnen könnte. Die zentrale Idee bei der Neuordnung der Server der MPG war das Campuskonzept.

Mehrere Institute mit guter Anbindung untereinander wurden zu einem Campus zusammengeführt und von einem zentralen Campusserver unter Microsoft Windows Server 2008 Enterprise bedient. Statt 80 Standorte mit 80 Servern zu betreuen, waren es nach der Konsolidierung nur noch 43 Office Server.

„Wir haben die Anzahl der Server fast halbiert, und zwar ohne Leistungseinbußen“, berichtet Rogge. Auf diesen Servern laufen alle nötigen Services für die Institute, etwa Datei- und Printserver sowie DNS und DHCP. Aber noch wichtiger als die Reduzierung der Serveranzahl war die Neuorganisation der Domänen: Nach der Konsolidierung gibt es nur noch eine Root-Domäne ohne Administrator-Accounts und ohne Benutzer sowie eine Verwaltungsdomäne für die Institute.

Technisch gesehen hängen die Institute als eigenständige Organisationseinheiten unter der Verwaltungsdomäne. Das hat den Vorteil, dass die gesamte Umgebung aus einer einzigen Managementkonsole heraus verwaltet werden kann.

Bei der Migration wurden rund 20.000 bestehende Objekte aus dem „alten“ Intranet nach SharePoint übertragen. Hier war vor allem die jahrelange Erfahrung von T-Systems mit Microsoft-Produkten im Forschungsbereich ein großes Plus. Die IT-Fachleute wussten genau, wie sie vorgehen mussten, und setzten bei der Migration auf mehrere Werkzeuge parallel: „Einige Objekte konnten wir über einen XML-Transfer migrieren, für andere war es einfacher, mit Copy ‚n‘ Paste zu arbeiten“, erklärt Rogge. Am schwierigsten waren Objekte, bei denen nicht nur der Inhalt ins neue System wandern musste, sondern auch die Zugriffsbeschränkungen übertragen werden mussten.

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