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BKA wirft erst mal das Handtuch Spiegel: Bundeskriminalamt kann keinen Staatstrojaner programmieren

| Redakteur: Gerald Viola

Armutszeugnis oder gezielte Fehlinformation aus Wiesbaden? Experten des Bundes­kriminalamtes (BKA) scheitern nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ bislang an der Entwicklung einer Software, mit der verschlüsselte eMails und Internet-Telefondienste wie Skype überwacht werden können.

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Kein Staatstrojaner aus dem BKA?
Kein Staatstrojaner aus dem BKA?
(Foto: vege ~ Fotolia)

Ein solches Programm wird in der Regel als versteckter Anhang einer E-Mail auf den Rechner eines Verdächtigen geschmuggelt und deshalb auch Staatstrojaner genannt.

Jahrelang benutzten die Behörden Software privater Hersteller, die allerdings mehr konnten, als erlaubt war.

Der Spiegel: Als im vergangenen Herbst herauskam, dass ein bayerischer Fahnder Bildschirminhalte kopiert hatte, war vorerst Schluss mit dem Einsatz.

Das BKA bekam den Auftrag, eine Software zur sogenannten Quellen-Telekommunikationsüberwachung zu entwickeln, die nur das kann, was zulässig ist.

Vor Vertretern aus Bund und Ländern musste das BKA laut dem Magazin jetzt einräumen, dass es mit der Aufgabe offenbar überfordert sei. Bis ein entsprechendes Programm zur Verfügung steht, könnten Verdächtige wohl weiterhin abhörsicher per Internet kommunizieren.

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