Drei Unternehmen machen ein Rechenzentrum fit

Speichermonster für das Finanzamt

10.09.2008 | Autor / Redakteur: Gerald Viola / Gerald Viola

Datenflut. Das RZF (Rechenzentrum der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen) arbeitet als behördliches Dienstleistungsunternehmen für das Finanzministerium zusammen mit den Oberfinanzdirektionen, denen die örtlichen Finanzbehörden unterstehen. Doch die Datenmengen sprengten bei der Sicherung jeden Platz- und Kostenrahmen.

Das Rechenzentrum der Finanzverwaltung betreut derzeit 137 Finanzämter, zwei Oberfinanzdirektionen und drei Fortbildungseinrichtungen der Finanzverwaltung Nordrhein-Westfalen. 600 Mitarbeitern stehen dabei 34.000 Arbeitsplätze gegenüber. Um das Arbeitspensum zu schaffen und gleichzeitig auch die Einführung von neuen Technologien und Lösungen zu meistern, ist die Auswahl von zuverlässigen und vor allem professionellen Partner aus der Wirtschaft ein wichtiger Faktor bei der Vergabe von Aufträgen.

Die Ausgangssituation

Das Rechenzentrum ist nicht nur für den Betrieb der 200 Dienststellen verantwortlich, sondern muss sich natürlich auch um die Datensicherung und Archivierung in den Außenstellen kümmern. Bisher wurden die Daten dezentral über die IT der einzelnen Ämter über lokale LTO (Linear Tape Open) Bandlaufwerke gesichert. Doch die Datenmengen, die mittlerweile weit über 500 GByte pro Sicherungslauf erreichen, sprengten die Leistungsfähigkeit der Systeme. Darüber hinaus benötigte die Datensicherungen viel zu viel Zeit.

Das Rechenzentrum in Düsseldorf stand nun vor der Aufgabe, zeitnah eine leistungsfähigere Lösung einzuführen und dem fortlaufenden Betrieb inklusiv der zuverlässigen Datensicherung zu gewährleisten. Es standen mehrere Möglichkeiten zur Disposition, wobei vorrangig sowohl die Einführung neuer Bandtechnologien als auch die Nutzung von zentralen oder dezentralen DTLs (Disk Tape Libraries) diskutiert wurden.

 

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