Webbasiertes Portal vernetzt Bauherren und Leitungsbetreiber

Spaziergang in die Cloud statt lästiger Behördengänge

| Autor / Redakteur: Katja Dreißig / Susanne Ehneß

Steigende Produktivität bei sinkenden Kosten

Das Portal wird ständig weiterentwickelt. Neue Funktionen lassen sich dank seines generischen Aufbaus unkompliziert bei minimalem Aufwand integrieren. Als nächste Erweiterungen sollen eine Anfragekarte und die Planungskarte hinzukommen. Darüber hinaus wird die Einbeziehung spezifischer Auskunftstools einzelner Leitungsnetzbetreiber über eine automatisierte Kopplung vorbereitet. Aufgrund der Mandantenfähigkeit können zusätzliche Netzbetreiber unkompliziert eingebunden werden. Die Ausweitung auf weitere Regionen bzw. die Einbeziehung weiterer Leitungsnetzbetreiber und Behörden findet derzeit statt. „Einer deutschlandweiten Einführung steht inhaltlich und technisch nichts im Wege“, sagt Bergmann.

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Das neue Leitungsauskunftsportal reduziert nicht nur die Kommunikationskosten für Auskunftssuchende und Leitungsnetzbetreiber drastisch, sondern steigert gleichzeitig die Effizienz durch kurze Antwortzeiten deutlich. Mit einer einzigen Anfrage über das Portal erfahren Bauherren, auf welche Leitungssysteme sie bei Tiefbauarbeiten stoßen könnten. Außerdem vereinfacht die vollelektronische und medienbruchfreie Übermittlung, Bearbeitung und Beantwortung der Anfragen den gesamten Prozess massiv und spart dadurch Bauherren und Auskunftsgebende erheblichen Aufwand.

„Das Beispiel eStrasse zeigt, dass cloudbasierte Lösungen auch für amtliche Verfahren einsetzbar sind und große Optimierungspotenziale bergen – insbesondere bei Prozessen mit zahlreichen beteiligten Stellen“, sagt Bergmann. Allerdings muss solch ein System ohne großen Administrationsaufwand auf die jeweiligen Bedürfnisse der Nutzer anpassbar sein. Die technologischen Voraussetzungen dafür sind bereits heute gegeben.

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