Isprat-Studie

Soziale Netzwerke lösen in Verwaltungen Berührungsängste aus

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Dazu Prof. Dr. Miriam Meckel, Direktorin des MCM Instituts der Universität St. Gallen: „Immer mehr Bürgen nutzen soziale Medien. Gerade junge Leute suchen hier Informationen und möchten Organisationen ansprechen können. Die Verwaltung muss sich den Bedürfnissen der Bürger anpassen. Dabei dürfen die Mitarbeitenden aber nicht überfordert werden.“

Nur 35 Prozent der befragten Mitarbeitenden der Hamburger Verwaltung nutzen gar keine sozialen Medien. Besonders soziale Netzwerke wie Facebook und Youtube sind dagegen weit verbreitet.

Die Befragten nutzen die neuen Medien etwas weniger häufig als der Bevölkerungsdurchschnitt. Das Internet wird von 96 Prozent der Befragten zu beruflichen Zwecken genutzt, soziale Medien dagegen nur von 13 Prozent. Im Durchschnitt sind die Verwaltungsmitarbeiter jeden Tag eine Stunde beruflich im Netz, aber nur fünf Minuten auf sozialen Medien.

Die Befragten machten zahlreiche Vorschläge für den Einsatz sozialer Medien. Dabei spielten vor allem Informationsangebote, Beteiligungsverfahren, aber auch die Personalrekrutierung und der interne Austausch eine wichtige Rolle.

Matthias Kammer, Isprat-Vorstandsvorsitzender: „Hamburg nimmt mit dieser Studie eine Pionierrolle ein. Die Verwaltung sucht den Weg in die sozialen Medien und möchte ihre Mitarbeiter dabei mitnehmen. Durch Weiterbildung, Personalförderung und vor allem durch positive Signale der Führung kann der Zugang erleichtert werden. Immer mehr Mitarbeitende wünschen sich den Einsatz neuer Medien auch im Inneren der Verwaltung.“

Einen Überblick darüber, wie die einzelnen Bundesländer zum Beispiel die Nutzung von Facebook in den Schulen regeln, gibt es auch hier.

Hier gibt es den Abschlussbericht „Social Media Readiness in der Verwaltung“ zum Download bereit.

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