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Schweizer Kanton wirft nach neun Jahren Linux das Handtuch Solothurn migriert Linux-Arbeitsplätze nach Windows 7

Redakteur: Gerald Viola

Zurück in die Zukunft: Nach neun Jahren hat der Schweizer Kanton dem Pinguin den Todesstoß versetzt. Das Open-Source-Prestigeprojekt wird ein Viertaljahr vor dem ursprünglich geplanten Abschluss gestoppt.

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Solothurn: Linux beim eGovernment gescheitert
Solothurn: Linux beim eGovernment gescheitert
( Archiv: Vogel Business Media )

Laut einem Bericht der Solothurner Tageszeitung wird die Migration nicht nur abgebrochen, sondern die Linux-Arbeitsplätze der Kantonsverwaltung Solothurn werden im Laufe des ersten Halbjahres 2011 nach und nach auf Windows 7 migriert.

Einzig Open Office bleibt auf den Rechnern der Kantonsverwaltung, aber nur zum internen Gebrauch.

Dabei waren bereits 800 der 1.300 Arbeitsplätze auf Linux umgestellt. Das größte Problem stellten wohl Fachanwendungen dar, die nur für Windows entwickelt worden waren.

Bereits im Sommer hatte der Chef des Amtes für Informatik und Organisation in beiderseitigem Einverständnis die Verwaltung verlassen. Seither wird die IT zweigleisig (Dual-System-Strategie) sowohl unter Linux wie unter Windows betrieben.

Der IT-Leiter war noch im Jahr 2009 mit dem „Pioneer Award“ ausgezeichnet worden – für die nun gescheiterte Migration ...

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