Verbundprojekt „PosiThera“

Software-Unterstützung für Wundtherapie

| Redakteur: Ira Zahorsky

Die Versorgung von chronischen Wunden bedarf einer guten Koordination zwischen allen an der Wundtherapie beteiligten Kräfte
Die Versorgung von chronischen Wunden bedarf einer guten Koordination zwischen allen an der Wundtherapie beteiligten Kräfte (Bild: Pixabay/ElasticComputeFarm)

Die Verbesserung der Situation von Menschen mit chronischen Wunden und deren Behandlung ist das Ziel von PosiThera.

Das Krankheitsbild chronische Wunden ist eine Herausforderung in Medizin und Pflege, da nicht nur Aufwand und Kosten, sondern insbesondere die individuellen Folgen für den Patienten verheerend sein können. Die Auswirkungen reichen von langfristiger Unselbstständigkeit über Amputationen bis hin zum Tod. Dabei sind chronische Wunden keine Randerscheinung: In Deutschland sind ca. 2,5 bis 4 Millionen Menschen betroffen. Deren Versorgung liegt nicht allein in der Hand einer einzelnen medizinischen Disziplin oder Berufsgruppe. Der Prozess der Wundtherapie ist hochgradig verteilt und benötigt ein hohes Maß an Abstimmung und gegenseitigem Verständnis.

Das Verbundprojekt „PosiThera“ beschäftigt sich mit der prozessbezogenen, kontextsensitiven Entscheidungsunterstützung und Simulation zur Therapieunterstützung am Beispiel chronischer Wunden. Im Rahmen des Projektes wird eine Softwarelösung zur Entscheidungsunterstützung und Simulation von Behandlungsansätzen auf Basis eines Regelwerkes und Expertensystems entwickelt. Das Expertensystem basiert auf Informationen aus den Patientendaten der elektronischen Patientenakte sowie aus einem Wissens- und Terminologieserver, die situationsabhängig gezielt ausgegeben werden.

Ergänzendes zum Thema
 
Projekt PosiThera

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