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Softcooling

| Redakteur: Gerald Viola

Das Softcooling ist eine Software-gestützte Methode zur Kühlung von Computerkomponenten, entweder durch Einrichtungsanpassung oder durch den Gebrauch von Softcooling-Produkten. Dieses

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Das Softcooling ist eine Software-gestützte Methode zur Kühlung von Computerkomponenten, entweder durch Einrichtungsanpassung oder durch den Gebrauch von Softcooling-Produkten. Dieses Verfahren reduziert die Wärme im System, in dem sie den Stromverbrauch der CPU, von Grafikkarten und der Hauptplatine verringert, wenn der Computer gerade untätig ist oder nur wenig genutzt wird.

Das Softcooling reduziert typischerweise den Stromverbrauch der Komponenten durch eine von drei Methoden oder eine Kombination dreier Methoden:

  • Niedrige Stromspannung: Die Einstellung des Stroms für den Prozessorkern auf einen niedrigeren Wert als vom Hersteller vorgegeben.
  • Einstellen einer niedrigen Taktzahl: Die Herabsetzung der Prozessorgeschwindigkeit auf einen Wert, der niedriger ist als vom Hersteller vorgegeben.
  • Kontrolle der Haltebefehle: Das Abschalten inaktiver Komponenten oder das Versetzen in den Standby-Modus.

Ein Home-User kann Softcooling auch zur Verbesserung der Hardware-Funktionalität nutzen. So bleibt ein Laptop durch eine niedrige Stromversorgung kühler und verlängert das Leben der Batterie. In einem Rechenzentrum kann das Softcooling die Stromkosten reduzieren und dabei helfen, die Umgebungstemperatur zu regulieren. Hierdurch werden Hardware- und Unterhaltungskosten eingespart: Überhitzte Computerteile haben für gewöhnlich eine kürzere Lebensdauer und arbeiten nicht immer zuverlässig. Netzwerkadministratoren können die Softcooling-Software sowohl auf Servern als auch auf Desktops installieren. Im Regelfall dürfte der Anwender eine Verringerung der Rechenleistung nicht merken.

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