Straßenschäden & -verkehr mobil überwachen

Smartphone und Tablet für den behördlichen Einsatz

| Redakteur: Susanne Ehneß

Straßenschäden

Die Sankt Servatiuskirche, unmittelbar neben dem Siegburger Marktplatz gelegen, wurde als dreischiffige Emporenbasilika im 12. und 13. Jahrhundert erbaut
Die Sankt Servatiuskirche, unmittelbar neben dem Siegburger Marktplatz gelegen, wurde als dreischiffige Emporenbasilika im 12. und 13. Jahrhundert erbaut (Bild: © Kreisstadt Siegburg)

Auch für die Aufnahme von Straßenschäden inklusive der dazugehörigen Fotos hat man in Siegburg eine mobile Lösung. Mittels eines mobilen Browsers greift man auf eine entsprechende Webanwendung zu. Der Browser sei laut MobileIron deshalb so sicher, weil damit der Benutzerzugriff auf interne Webressourcen in Abhängigkeit von der Gruppenmitgliedschaft im Unternehmensverzeichnis oder unter Berücksichtigung anderer Benutzer- oder Geräteeigenschaften begrenzt werde.

Wenn der Benutzer oder das Gerät nicht mehr richtlinien-konform sind, wird der Browser-Tunnel automatisch gesperrt, bis das Konformitäts-Problem behoben ist. Ein VPN ist nicht erforderlich.

Verkehrsüberwachung

Auch auf die mobile Version der Fachanwendung EurOwig wird via Browser zugegriffen. Über diese Fachanwendung überwacht man in Siegburg den ruhenden Verkehr.

Das Überwachungspersonal erfasst die Falschparker auf einem Mobilgerät, von dem das Verkehrsvergehen direkt ins IT-System geschrieben und dort erfasst wird. Dabei werden nicht nur Stift und Papier überflüssig, es entfällt darüber hinaus auch das früher praktizierte Auslesen der Erfassungsgeräte nach Dienstschluss im Amt.

Ein wichtiger mobiler Workflow ist zudem die Kontrolle der auf dem Smartphone erstellten Parkscheine der Autofahrer. Diese „Handy-Tickets“ werden live im Parksystem der Stadt erfasst; die Parkraumüberwacher können dann die Gültigkeit der digitalen Parkscheine überprüfen.

Darüber hinaus wird die Webanwendung auch dazu benutzt, Anwohnerparkausweise und Sonderparkrechte zu überprüfen sowie polizeilich gesuchte Kennzeichen zu identifizieren.

Neben den „Knöllchen“ wird inzwischen auch der gesamte Bereich „Sicherheit und Ordnung“ mit der mobilen Anwendung abgewickelt. So können direkt vor Ort Verstöße, wie illegale Müllablage, dokumentiert und geahndet werden.

Intranet

Darüber hinaus ist das Intranet der Stadtverwaltung als Webanwendung gestaltet, die über den mobilen Browser angesteuert wird. Im Rahmen eines Gesamtkonzepts (Zugriff auf einen digitalen Aktenserver) ist der mobile Zugriff auf elektronische Vorgangsakten (eAkte) im Intranet für berechtigte Verwaltungsmitarbeiter und für kommunale Mandatsträger möglich. Und nicht zuletzt wird beispielsweise die Pflegedokumentation in den Seniorenzentren der Kreisstadt mobil über Web@Work abgewickelt.

„Die sukzessive Ablösung von Stift und Papier bei den Verwaltungsprozessen und die Möglichkeit, anfallende Daten direkt im Feld in bestehende Systeme zu schreiben, führt zu einer deutlichen Effizienzsteigerung. Darüber hinaus erhöhen wir durch die umfassenden mobilen Möglichkeiten unsere Attraktivität als Arbeitsgeber“, resümiert Lehmann.

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