Smart City

Smarte Parkplatzsuche

| Autor: Ann-Marie Struck

Der Parkraum ist in vielen Städten begrenzt.
Der Parkraum ist in vielen Städten begrenzt. (Bild: © Gina Sanders-stock.adobe.com)

Suchen, kreisen und weitersuchen – mit dem Problem der Parkplatzsuche sind viele Autofahrer in Städten betroffen. Die Suche nach einer Parkmöglichkeit kostet nicht nur Zeit, Nerven und Benzin, sondern belastet zudem auch die Umwelt.

Verkehrsexperten gehen davon aus, dass rund 30 Prozent des Verkehrsaufkommens durch das Herumfahren bei der Parkplatzsuche entstehen. Kein Wunder, dass viele Städte vor einem Verkehrskollaps stehen. Herkömmliche Parkleitsysteme verweisen zwar in vielen Gemeinden auf die Anzahl verfügbarer Parkplätze in Parkhäusern oder auf öffentlichen Parkplätzen, jedoch reichen diese in vielen Städten nicht aus. Folglich wird oft im öffentlichen Raum, also auf der Straße, geparkt. Eine Lösungsmöglichkeit bieten hier die sogenannten Place Pods von Unitronic. Die Sensor-basierten, intelligenten Parkleitsysteme können beim Parkplatzfrust helfen.

Die Sensoren werden in die Straße eingelassen oder fest auf den jeweiligen Belag montiert. Diese erkennen dann, ob und welches Fahrzeug dort steht und übermitteln die Lage der freien Parkplätze via App. Auf dem Smartphone kann dann der freie Parkraum angezeigt werden. Nach diesem Schema lassen sich nicht nur öffentliche Parkplätze und Parkhäuser, sondern auch große Parkflächen von Einkaufszentren oder Indus­trie- und Gewerbegebieten ausrüsten. Mithilfe von Erkennungsalgorithmen, stellt der geomagnetische Sensor fest, ob ein Parkplatz durch ein Fahrzeug belegt ist oder nicht

Eduard Schäfer, Leiter der Sensor-Abteilung bei Unitronic GmbH, sieht darin ein großes Potenzial für die Umwelt: „Kommunen, aber auch private Betreiber können mit einem intelligenten System für die Bewirtschaftung verfügbarer Stellplätze den Parksuchverkehr deutlich reduzieren. Und in bestimmten Wohngegenden lassen sich mithilfe der Sensoren auch individuelle Anwohnerflächen einrichten, wodurch sich die Parkchancen der Anwohner erhöhen.“

Zudem können die Sensoren, wenn sie an Parkplätzen mit Ladestationen für Elektroautos angebracht werden, beim Finden der „Zapfsäulen“ helfen – analog zur Parkplatzsuche ist ihr Auffinden oft ein Glücksfall, da die Verbreitung noch spärlich ist.

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