Studie von Juniper und YouGov

Smarte Community braucht Standards und Sicherheit

| Redakteur: Ira Zahorsky

Juniper hat die Voraussetzungen für die Verwirklichung einer Smart Community untersucht.
Juniper hat die Voraussetzungen für die Verwirklichung einer Smart Community untersucht. (Bild: ©Nuamfolio - stock.adobe.com)

Um Smart Communities zu verwirklichen braucht es einer Studie von Juniper und YouGov zufolge Interoperabilität und Cybersicherheit. Technologien wie 5G, Cloud, IoT und Automatisierung sehen Verbraucher eher untergeordet für die Umsetzung.

Smart Communities nutzen Informationstechnologien als Katalysator für die Transformation von Leben und Arbeit in einer Vielzahl von Umgebungen und Anwendungsfällen. Diese Szenarien reichen von Dörfern bis hin zu den Metropolen. Dazu gehören Innovationen in den Bereichen

  • automatisiertes Infrastrukturmanagement,
  • Umweltüberwachung,
  • autonome Fahrzeuge,
  • sozialer Wandel sowie
  • Information und Schutz der Bevölkerung.

Eine von Juniper bei YouGov in Auftrag gegebene Umfrage unter mehr als 12.000 Verbrauchern in sechs Ländern in Europa und im Nahen Osten zeigt, dass Service Provider und lokale Behörden den wichtigsten Beitrag leisten, um Smart Communities zu realisieren, zu schützen und aufzuklären. Fast die Hälfte der Befragten (47 %) nannte Interoperabilität als einen Schlüsselfaktor für den Erfolg jeder Smart Community. 36 Prozent gaben Cybersecurity als wesentlichen Erfolgsfaktor an. Diese wurden als wichtiger eingestuft als die mobile Konnektivität (29 %), internetbasierte Infrastruktur (Cloud; 28 %), das Internet of Things (IoT; 25 %) und Automatisierung durch Machine Learning und Künstliche Intelligenz (KI; 20 %).

27 Prozent der Befragten gaben an, dass Netzbetreiber und Service Provider vor allem für die Sicherheit aller Geräte, Dienste und Daten innerhalb einer Smart Community verantwortlich sein sollten. Fast ein Viertel (23 %) meint, dass diese Verantwortung bei der Gemeinde oder Regierung liegen sollte. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit eines gemeinsamen Ansatzes, um die erfolgreiche Akzeptanz eines Smart-Community-Projekts zu gewährleisten.

Services

Einen besseren Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen und Informationen sieht rund die Hälfte (51 Prozent) der Befragten als wichtigsten Vorteil, gefolgt von mehr öffentlicher Sicherheit und optimierten Rettungsdiensten (42 %), Services für einen besseren Lifestyle (39 %) und Umweltverbesserungen (39 %).

Netzwerke

Auf die Frage, wie die Konnektivität über intelligente Community-Dienste erreicht werden könnte, sagte ein Drittel, dass es sich um „eine Sammlung von Netzwerkdienstleistern handeln sollte, die auf gemeinsamen Standards aufbauen“. 18 Prozent stimmten für ein einzelnes Netzwerk, das im Besitz der lokalen Behörde/Regierung ist und von ihr betrieben wird.

Als potenzielle Herausforderungen bei der Umsetzung eines Smart-Community-Projekts wurden der Datenschutz (42 %) und die Daten- und Infrastruktursicherheit (40 %) als die beiden wichtigsten Punkte hervorgehoben.

„Smart-Community-Projekte und -Initiativen haben das Potenzial mit Spitzentechnologien, wie IoT, 5G, Multicloud und Machine Learning, den Alltag zu verbessern und sogar zu verändern, insbesondere für Menschen in ländlichen Umgebungen und Entwicklungsländern. Diese Studie zeigt, dass Verbraucher dies erkennen, aber wollen, dass gemeinsame Standards und Sicherheit im Mittelpunkt stehen,“ so Tom Ruban, Vice President Systems Engineering EMEA bei Juniper Networks.

Über die Studie

Die Studie wurde von YouGov im Auftrag von Juniper Networks durchgefüht. Die Gesamtstichprobe umfasste 12.180 Erwachsene. Die Befragung fand zwischen dem 20. Juni und dem 11. Juli 2018 statt und wurde online durchgeführt.

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