Intelligente Vernetzung für Senioren

Smart Home gewährleistet mehr Lebensqualität im Alter

| Redakteur: Ira Zahorsky

Eine intelligente Lichtsteuerung beugt Unfällen vor
Eine intelligente Lichtsteuerung beugt Unfällen vor (Bild: myGekko)

Insbesondere für ältere Menschen kann eine smarte Hausautomationslösung ein Plus an Lebensqualität bedeuten. Das macht Smart Home – speziell die auf die individuellen Bedürfnisse von Senioren ausgerichteten Anwendungen – für diese Altersgruppe attraktiv.

Smart-Home-Lösungen unterstützen ältere Menschen nicht nur bei der Bewältigung des Alltags. Sie helfen auch, Unfälle und Schäden im Haushalt zu vermeiden. Wird beispielsweise eine angeschaltete Herdplatte vergessen, kann der Herd über eine entsprechende Smart-Home-Funktion so eingestellt werden, dass er sich ab einer gewissen Temperatur oder beim Verlassen des Hauses – über Bewegungsmelder oder die Zutrittskontrolle – automatisch abschaltet. Für ein vermindertes Unfallrisiko im Smart Home sorgt auch eine Lichtsteuerung in Kombination mit Bewegungsmeldern: Damit ist gewährleistet, dass in jedem Raum beim Betreten das Licht brennt. Mögliche Stolperfallen können somit rechtzeitig erkannt werden. Zusätzliche Sicherheit bietet eine regelbare Nachlaufzeit: Damit können Nutzer festlegen, wie lange Lampen noch brennen sollen, wenn keine Bewegung mehr vom Bewegungssensor gemeldet wird.

Eine weitere nützliche Smart-Home-Lösung für Senioren schaltet beim Verlassen des Hauses alle elektrischen Geräte, wie Beleuchtung, Herd oder Elektrogeräte aus. Das spare Strom und teure Schäden würden vermieden.

Ähnliche Smart Home-Lösungen funktionieren auch für Fenster, die die Bewohner beim Verlassen des Hauses oder bei der Aktivierung der Alarmanlage informiert, ob noch ein Fenster offen ist. Eine zusätzliche intelligente Fenstersteuerung schließt alle Fenster beim Verlassen des Hauses automatisch.

Doch oft geht es für ältere Menschen nicht nur um Komfort und Selbstständigkeit. Das Thema Sicherheit spielt häufig eine wichtige Rolle. Menschen mit beeinträchtigtem Gehör können eventuell von einer speziellen Lichtklingel profitieren: Ein optisches Signal – eine Art Lichthupe – informiert die Bewohner, ob jemand an der Haustür läutet.

Bewegungs- und Präsenzmelder kommen dem Sicherheitsbedürfnis ebenfalls nach. Diese Installationen signalisieren verunsicherten Bewohnern, ob noch andere Personen anwesend sind und schalten dann die Beleuchtung an oder aus. Ein weiteres Plus an Sicherheit bietet für einen solchen Fall eine „Panik-Taste“. Haben Bewohner das Gefühl, es befindet sich noch jemand im Haus, können sie schnell reagieren: Ein Tastendruck genügt, um Jalousien nach oben zu fahren, alle Lichter anzuschalten und eine ausgewählte Vertrauensperson zu benachrichtigen.

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