Molekulare Bildgebung

Siemens weitet SPECT-Quantifizierung aus

| Redakteur: Ira Zahorsky

Die erweiterte Version von xSPECT Quant1 soll es Anwendern des Symbia‐Intevo1‐SPECT/CT‐Systems von Siemens Healthineers ermöglichen, eine automatisierte, präzise und reproduzierbare Quantifizierung nicht nur von Technetium‐99m, sondern auch erstmals von Jod ‐123, Lutetium‐177 und Indium‐111 vorzunehmen.
Die erweiterte Version von xSPECT Quant1 soll es Anwendern des Symbia‐Intevo1‐SPECT/CT‐Systems von Siemens Healthineers ermöglichen, eine automatisierte, präzise und reproduzierbare Quantifizierung nicht nur von Technetium‐99m, sondern auch erstmals von Jod ‐123, Lutetium‐177 und Indium‐111 vorzunehmen. (Bild: www.siemens.com/press)

Die erweiterte xSPECT-Quant-Technologie von Siemens Healthineers soll erstmals eine standardisierte Quantifizierung von drei zusätzlichen Isotopen ermöglichen.

In diesem Jahr stellte Siemens Healthineers auf der Jahreskonferenz der Europäischen Vereinigung für Nuklearmedizin (EANM) eine erweiterte Version seiner xSPECT-Quant1-Technologie vor, die die Quantifizierung von drei zusätzlichen Isotopen mithilfe seiner Symbia-Intevo1-SPECT/CT-(Einzelphotonen-Emissionscomputertomographen)-Plattform ermöglicht. Es ist jetzt eine automatisierte, präzise und reproduzierbare Quantifizierung nicht nur von Technetium‐99m – dem am häufigsten verwendeten Isotop in der SPECT-Bildgebung – sondern auch erstmals von Jod-123, Lutetium-177 und Indium-111 möglich. Damit soll die Anwendung der SPECT-Quantifizierung von der allgemeinen Nuklearmedizin und Knochenuntersuchungen auf Indikationen ausgeweitet werden, die neurologische Störungen, neuroendokrine Tumoren, Neuroblastome und metastasierten Prostatakrebs umfassen.

xSPECT Quant verwendet eine hochgenaue Kalibrierungsquelle gemäß dem US-amerikanischen National Institute of Standards and Technology (NIST) von drei Prozent. Diese soll die Vergleichbarkeit von SUVs (Standard Uptake Values) und damit eine zuverlässigere Erkennung von Erkrankungen und den geeigneten Therapieantworten ermöglichen – auch beim Einsatz in verschiedenen Krankenhäusern. Zudem soll die Technologie Medizinern eine höhere Reproduzierbarkeit als herkömmliche Skalierungsverfahren zur Quantifizierung nach der Bildrekonstruktion bieten. Die Fähigkeit von xSPECT Quant zur absoluten Quantifizierung kann auch in der so genannten Theranostik eingesetzt werden. Bei diesem Ansatz werden radioaktive Isotope verwendet, die nicht nur für die Bildgebung Energie abgeben, sondern auch zur Behandlung der Erkrankung.

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44333782 / Medizintechnik)