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gematik regiert auf Kritik der FÄ Sicherheitsbedenken beim TI-Anschluss

| Autor: Ira Zahorsky

Die gematik nimmt die von der Freien Ärzteschaft (FÄ) vorgebrachten Sicherheitsbedenken bezüglich des Anschlusses der Praxis-IT an die Telematikinfrastruktur (TI) ernst, macht aber gleichzeitig klar, dass der Konnektor nicht das Problem sei.

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Die gematik ist sich sicher, dass der Konnektor kein Sicherheitsproblem darstellt.
Die gematik ist sich sicher, dass der Konnektor kein Sicherheitsproblem darstellt.
(© Jürgen Fälchle - stock.adobe.com)

Der Verein die Freie Ärzteschaft (FÄ) beklagt Sicherheitsmängel beim Anschluss von Praxen an die Telematikinfrastruktur (TI). Vor allem die Techniker der IT-Firmen, die die Konnektoren sowie die Kartenlesegeräte verkaufen und in den Arztpraxen die Praxisnetzwerke mit diesen Geräten verbinden, stehen dabei in der Kritik, den Anschluss nicht unter Berücksichtigung aller Sicherheitsaspekte vorzunehmen.

Der gematik sind bislang keine konkreten Zahlen bekannt. Durch den Austausch mit den Herstellern will die Gesellschaft klären, ob es sich um Einzelfälle oder ein systematisches Problem handelt. Den Experten der gematik zufolge ist jedoch nicht, wie von der FÄ propagiert, der Installationsweg des Konnektors das Problem.

Die Gesellschaft will durch Aufklärungsarbeit, unter anderem über ihr Fachportal, sowohl die Dienstleister vor Ort als auch die IT-Dienstleister der medizinischen Einrichtungen für den richtigen Umgang mit den technischen Gegebenheiten vor Ort sensibilisieren. Sinnvoll wäre nach Ansicht der gematik ein „einheitlicher Kenntnis- und Verfahrensweg beim TI-Anschluss einer medizinischen Einrichtung sowie eine ausführliche und transparente Dokumentationen der Handhabung“.

Durch die gesetzlich geregelte Zuständigkeit habe die gematik jedoch nur begrenzten Einfluss und keine Regulierungsmöglichkeiten.

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Über den Autor

 Ira Zahorsky

Ira Zahorsky

Redakteurin und Online-CvD, IT-BUSINESS