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IT-Sicherheitsleitfaden für Kommunen

Sicherheit für eGovernment

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Sicherheitskonzepte für Kommunen

Ein weiteres Problem, so die Autoren: „Die Kommunen sind aufgrund zahlreicher Verpflichtungen hinsichtlich der Datenübermittlung an Dritte (Land, Bundes- und EU-Behörden) im Rahmen von eGovernment-Vorhaben mit immer neuen Herausforderungen bezüglich der Sicherheit und Verfügbarkeit ihrer IT-Systeme konfrontiert. Die Nichtverfügbarkeit kommunaler IT-Systeme hat somit unter Umständen Auswirkung auf die Prozesse Dritter.

Kommunale Verwaltungen und auch jeder Bürger seien somit von dem einwandfreien Funktionieren der IT und dem angemessenen Schutz ihrer Informationen abhängig. Maßgaben zur Informationssicherheit seien nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch Teil der Verpflichtungen gegenüber der parlamentarischen Kontrolle, den Aufsichtsbehörden und den Bürgern. „Die Gewährleistung von Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität von Daten beziehungsweise Informationstechnik ist daher ein wichtiges Ziel zur Aufrechterhaltung der Arbeitsprozesse und Abwehr von Schäden für Verwaltung und Bürger.“

IT-Schutz muss nicht teuer sein

Diese stetig zunehmende Abhängigkeit von zuverlässigen und sicheren IT-Systemen und die Gefahr wirtschaftlicher Schäden erhöhe damit den Handlungsdruck durch aktives IT-Sicherheitsmanagement Schäden zu verhindern und das Restrisiko zu mindern.

Häufig wird die Ansicht vertreten, IT-Sicherheitsmaßnahmen seien zwangsläufig mit hohen Investitionen in Sicherheitstechnik und der Beschäftigung hoch qualifizierten Personals verbunden. Insbesondere kleinere kommunale Verwaltungen scheuen sich daher oft, die Umsetzung der IT-Sicherheitsleitlinie mit der gebotenen Konsequenz in Angriff zu nehmen. Oft werden daher wichtige Punkte unterschlagen oder nicht mit der notwendigen Gewichtung in das Konzept aufgenommen. Kein Wunder, das diese – notwendigerweise unzureichenden Leitlinien – in der Praxis dann oft gar nicht eingesetzt werden.

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