Self-Service-Prozesse und Online-Kommunikation optimieren

Sicheres Web-Controlling für öffentliche Einrichtungen

31.03.2009 | Autor / Redakteur: Christian Bennefeld, Geschäftsführer der etracker GmbH / Gerald Viola

Unkomplizierte Lösungen, vernünftiger Kostenrahmen

Hat man die Anforderungen an das Controlling der Internet-Präsenz identifiziert und strategische Ziele festgelegt, sind bereits wichtige Kriterien für eine erfolgreiche Online-Analyse erfüllt. Dennoch sollten bei der Einführung einer neuen Lösung einige weitere Aspekte berücksichtigt werden. Insbesondere für Web-Controlling-Einsteiger im Public Sector empfiehlt es sich, bei der Auswahl einer Lösung darauf zu achten, dass sie einfach zu integrieren und zu bedienen ist – auch ohne umfangreiche Vorkenntnisse in Sachen Controlling.

Hier bietet sich eine Lösung mit voraggregierten Reports und einer ausführlichen Hilfefunktion an. Bei der Anschaffung einer Web-Controlling-Lösung sollte zudem die Kosten-Nutzen-Relation im Auge behalten werden. Der Markt bietet zahlreiche Lösungen, die sich den spezifischen Bedürfnissen einer Website auch finanziell anpassen.

Die meisten Preismodelle sind volumenabhängig und berücksichtigen die Zahl der Page Impressions (PI). Seriöse Anbieter rechnen jedoch nicht PI-genau ab, sondern verkaufen zunächst ein Kontingent, das dem Website-Betreiber nach oben hin noch Luft bietet.

Des Weiteren orientieren sich die Lizenzkosten daran, wie umfangreich und vielschichtig die Analyse ausfallen soll. Dem Website-Betreiber steht zur freien Auswahl, welche Daten und Kennzahlen er zum Controlling seiner Web-Präsenz erheben und auswerten möchte.

Hier unterscheiden sich die meisten Anbieter darin, dass sie entweder einzelne Module zur individuellen Zusammenstellung oder nach Preis und Leistung gestaffelte Off-the-Shelf-Pakete anbieten. In der Regel erweisen sich diese vordefinierten Standard-Lösungen gerade für Kommunen mit kleinerem bis mittlerem Besucheraufkommen als kosteneffizienter. Die Rüstkosten zur Einführung eines solchen Systems sind bei einer guten Vorbereitung im Übrigen marginal. Die technische Implementierung ist mit der Integration eines Zählcodes auf der Betreiber-Website abgeschlossen.

Prinzipiell sollten öffentliche Institutionen nach Möglichkeit nicht auf preiswerte No-Name-Produkte setzen. Zwar können hier auf den ersten Blick Kosten gespart werden, meist garantiert ein renommierter Dienstleister wegen der großen Verbreitung seiner Services jedoch mehr Sicherheit und Genauigkeit.

Da im Public Sector die Datensicherheit und der Schutz sensibler Informationen zentrale Bedeutung haben, sollten Behörden eine Web-Controlling-Lösung nutzen, deren Prozesse, Strukturen und technische Infrastruktur auf Konformität mit dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) geprüft wurden. Das Tool sollte vollkommen sicher und rechtlich einwandfrei sein und vor allem muss es alle Auflagen des strengen deutschen Datenschutzgesetzes erfüllen.

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