Management komplexer Sprach- und Datennetze

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07.05.2009 | Autor / Redakteur: Irmgard Schlembach / Gerald Viola

Bei Managed Network Services lagern Behörden das Netzwerkmanagement teilweise oder komplett an einen spezialisierten Dienstleister aus (Quelle: Fujitsu)
Bei Managed Network Services lagern Behörden das Netzwerkmanagement teilweise oder komplett an einen spezialisierten Dienstleister aus (Quelle: Fujitsu)

Der Weg zum effizienten Rechenzentrum ist steinig. Immer komplexere IT-Infrastrukturen müssen rund um die Uhr sicher und hochverfügbar zur Verfügung stehen. Doch nicht jede Behörde hat genügend IT-Personal und Know-how, um dies zu gewährleisten. Zeit für Managed Network Services?

Jeder PC, jeder Server, jedes Telefon und viele Peripheriegeräte brauchen einen Netzanschluss. Daher ist heute jede Verwaltung auf den störungsfreien Betrieb von Netzwerken angewiesen. Für die Verantwortlichen ist diese Aufgabe nicht einfach: Sie müssen jederzeit sicherstellen, dass das Netz performant läuft und darüber hinaus im Blick haben, wann die Grenzen der Kapazität erreicht sind oder wann der günstigste Zeitpunkt für ein Technologie-Update ist. Zudem bringen neue Technologien wie Voice over IP (VoIP) oder Unified Communications zusätzliche Anforderungen mit sich. So gilt es etwa, die IT-Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen und die Prozessebene auf die Innovationen vorzubereiten.

Der Haken: Die Bandbreite an erforderlichem Wissen ist selten im Haus, die internen Ressourcen sind häufig knapp. Daher lohnt es sich, die Zusammenarbeit mit spezialisierten Dienstleistern in Betracht zu ziehen. Diese bieten inzwischen modular aufgebaute Services an, die je nach Bedarf den kompletten oder einen Teilbetrieb komplexer Sprach- und Datennetze regeln.

Alles auf den Prüfstand

Bei der Entscheidung, ob, in welchem Umfang und mit welchen Rahmenbedingungen Managed Network Services integriert werden sollen, empfiehlt sich vorab eine Analyse. Jedes Netz hat Schwachstellen und Engpässe, die es zu identifizieren gilt. Nur so lassen sich Optimierungspotenziale aufdecken und Effizienz sowie Risikomanagement verbessern. Das Ziel ist eine möglichst punktgenaue – und damit budgetschonende – Investition in die nötigen Verbesserungen, ohne Streuverluste zu riskieren.

Einen schnellen Überblick verspricht ein Network Quick Scan Workshop, der etwa von Fujitsu zum Festpreis angeboten wird. Er enthält eine umfassende Analyse des Netzwerks inklusive einer Dokumentation aller Komponenten, aus denen das Netzwerk besteht. Auslastungsbilder zeigen, welche Applikationen und welche Plattform das Netzwerk belasten und wie groß die Reserven noch sind. Besonders transparent ist die Zuordnung der genutzten Netzwerkressourcen zu einzelnen Abteilungen, Netzabschnitten oder Benutzern. Im Rahmen der Analyse prüfen die Experten auch, ob das Netz für den Einsatz moderner IP-Sprachtechnologien geeignet ist.

Ergebnis: Solide Entscheidungsbasis

Am Ende der Analyse steht eine ausführliche Dokumentation. Sie gibt Auskunft über die Schwachstellen, die Auslastung von Netzwerkressourcen, mögliche Engpässe, Firmwareprüfung, Bandbreiten, Applikationen, Traffic-Ströme und Kompatibilität. Die IT-Netzwerk-Administratoren erhalten neben einem umfassenden Überblick über Performance und Verfügbarkeiten des Netzwerks auch Empfehlungen für Verbesserungen. Dies kann etwa den gezielten Ausbau von Netzabschnitten beinhalten oder die Optimierung von Infrastrukturen und Lastprofilen – bis hin zu einzelnen Komponenten.

Wesentlicher Vorteil: Investitionen lassen sich durch die detaillierte Übersicht gezielt planen und organisatorische Änderungen sicher umsetzen. Der Report zeigt darüber hinaus auch auf, wo sich Ausgaben reduzieren lassen.

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